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Frust sitzt tief

Schönwalder streiten weiter für Sparkasse

Der Sparkassenbus soll ab November in Schönwalde halten. Die Geschäftsstelle wird geschlossen. FOTO: Mittelbrandenburgische Sparkasse / MBS

Schönwalde. Der Ärger ist groß in Schönwalde. Obwohl die Sparkassen-Filiale gut frequentiert ist, schließt diese. Die Sparkasse nennt Gründe und verweist auf eine mobile Alternative. Trotzdem bleibt viel Frust bei Gemeindevertretern.

Gegensätzlicher konnten die Positionen im Dorfgemeinschaftshaus Waldow am Montag nicht sein: auf der einen Seite Bürgermeister Roland Gefreiter (parteilos), die Gemeindevertreter, Einwohner sowie Amtsdirektor Henri Urchs (parteilos) und auf der anderen Seite die Mitteldeutsche Sparkasse (MBS) vertreten durch Pressesprecher Robert Heiduck und Dahme-Spree-Marktdirektor Henri Längert. Thema der nächsten 90 Minuten ist die für den 31. Oktober angekündigte Schließung der Sparkasse in Schönwalde.

Seit Anfang Juni wissen Bürgermeister, Amtsdirektor und Sparkassenkunden Bescheid. Seitdem kämpfen die Schönwalder für ihre Sparkasse. Eine Petition könnte noch im August im Petitionsausschuss des Landtags behandelt werden, so Gefreiter. Außerdem übergibt der Bürgermeister eine Liste mit 544 Unterschriften für den Erhalt der Filiale an Pressesprecher Heiduck. Die Geschäftsstelle ist nicht nur für Schönwalde wichtig. Amtsdirektor Urchs rechnet vor, dass der Ort gerade mal 870 Einwohner habe, die Filiale aber rund 1000 Kunden betreue, die aus den umliegenden Dörfern kommen. Er verweist auf den öffentlichen Auftrag der Sparkasse, „das flache Land mit Finanzdienstleistungen zu versorgen“.

1000 Kunden genügen nicht für Sparkassen-Filiale

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