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Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck, ohne sich aber wirklich klare Chancen herausspielen zu können. In dieser Phase hatte Thomas Schmidt die passende Antwort parat. Er brachte mit Romano Lindner und Valmir Tola neue Offensivkräfte. Und der Schweizer bedankte sich dafür fast mit dem ersten Ballkontakt. In der 63. Minute leitete er erst den Angriff selbst ein, um schließlich nach Pass von Leupold leicht abgefälscht über Peter hinweg ins lange Eck zu treffen.

Damit war aber noch immer nicht die Entscheidung gefallen. Die Gäste gaben auch bei drei Toren Rückstand nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer von El-Moghrabi in der 67. Minute wackelten die Spreewälder kurz. Aber sie fielen nicht. Denn Markus Müller sorgte vier Minuten später bei einem von Schiedsrichter René Müller glücklich eingeleiteten Konter mit dem 4:1 für den verdienten Endstand.

Bei Lübben war nach acht Partien ohne Dreier in Folge die Freude groß. Trainer Schmidt: „Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel stand. Heute hatten wir das Glück, dass wir anfangs das Tor nicht bekommen, so wie in den letzten Spielen. Dann haben sich die Spieler wunderbar aus diesem Tief heraus gekämpft. Auch die Standards haben funktioniert, aber nur so kommen wir aktuell aus der Situation heraus. Am Ende war es seit langem mal wieder, dass man sich die letzten zehn Minuten in Ruhe anschauen konnte. Für mich und die Mannschaft war es ein freudiger Tag.“

Für Schmidts Gegenüber Obrad Marjanovic war es dagegen eher ein gebrauchter Tag: „Wir haben gegen eine sehr robuste und zweikampfstarke Mannschaft gespielt. Der Tabellenplatz von Lübben entspricht nicht deren Qualitäten. Wir wussten, dass es sehr schwer wird und hatten darauf gehofft, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“

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