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TSG Lübbenau – SV Jahn Bad Freienwalde 32:31 (16:16) Es war das erwartet schwere Heimspiel der Lübbenauer TSG-Männer. In einem jederzeit hoch spannenden Spielverlauf, kämpften beide Rivalen bis in die Schlussminute um den Führungstreffer. Das TSG-Team mit dem besseren Start. Sie eröffneten das Spiel, überzeugten mit fehlerfreien Kombinationen und setzten die Treffer zum 3:0. Im Gegenzug ließ ihre ungeordnete und passive Deckung den Gästen Zeit für den Spielaufbau und Raum für die Anschlusstreffer zum 4:4. Beide Mannschaften mit druckvollen Offensivaktionen, sehenswerten Spielzügen. Auch im zweiten Spielabschnitt ein Kopf-an-Kopfrennen der Rivalen. Die Hausherren setzten durch Christopf Wilde den Führungstreffer zum 25:24 und Nicola Kuhlmey und Marius König erhöhten in der 50. Minute zum 28:25. In einer hektischen und kampfbetonten Schlussphase konnten die Kurstädter den Endspurt der Gastgeber mitgehen. Beim 29:28 war wieder alles offen. Auch auf ein 31:30 der Spreewälder folgte in der 58. Minute der Ausgleichstreffer zum 31:31. Dann war es Justin Suhl, der einen Fehlpass der Gäste provozierte und neun Sekunden vor Spielschluss den viel umjubelten Siegestreffer zum 32:31 setzte.

TSG Lübenau: Kuhlmey, Nicola (7) Werban, Thomas (2) Suhl, Justin (6) Richter, Stefan (1) Wahnschaffe, Henrik (3) König, Marius (1) Domann, Joey (1) Kasper, Lars; Jauer, Vicent (2) Pipiale, Oliver; Wilde, Christoph (10) Siebert, Marian ; Moczko, Julian

HC Bad Liebenwerda – Grünheider SV II 35:28 (19:15) Die Liebenwerdaer kannten die Gäste bereits aus der Verbandsliga-Saison vor zwei Jahren, wo man sich zwei kampfbetonte Duelle lieferte, welche die Kurstädter nur knapp für sich entscheiden konnten. Entsprechend gewarnt startete man in die Partie und sah schnell, dass Grünheide zu Recht den Sprung in die Brandenburgliga geschafft hatte. Bis zur 15. Spielminute gestaltete sich ein offenes Duell, bei dem auf beiden Seiten schnelle Angriffe ausgeführt wurden, welche nahezu vollständig zum Torerfolg genutzt werden konnten. Dabei war auch auffällig, dass die Abwehrreihen beider Teams weniger effektiv agierten. Beim Stand von 8:8 konnten die Kurstädter endlich eine stabilere Verteidigung stellen und durch Tempogegenstöße weiterhin erfolgreich zum Torabschluss kommen.  Hier zeigte sich bereits, dass die Gastmannschaft die hohe Spielgeschwindigkeit wohl nicht über 60 Minuten mitgehen würde. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren einen Vier-Tore-Vorsprung zum Spielstand von 19:15. In der Pause machte der Liebenwerdaer Trainer Thomas Große seinen Schützlingen klar, dass man sich keinesfalls auf dem erspielten Polster ausruhen dürfe, sondern weiter die Geschwindigkeit hochhalten müsse, um die Partie vorfristig entscheiden zu können.

Dies setzte die Mannschaft gut um und baute so über Konter die Führung weiter aus. Die Grünheider hingegen blieben weiter bei ihrem behäbigen Spielaufbau und erzielten ihre Treffer zumeist über den Kreis oder vom Siebenmeterpunkt aus. Die stets fair geführte Partie neigte sich so dem Ende zu, wobei es Liebenwerda versäumte, einen noch größeren Vorsprung herauszuspielen. Beim Spielstand von 35:28 ertönte die Schlusssirene und die Gastgeber freuten sich ob ihres zweiten Sieges im zweiten Saisonspiel.

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