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Hochwasserschutz

Größte wasserwirtschaftliche Anlage im Spreewald übergeben

Das Hartmannsdorfer Wehr wurde Montag offiziell im Beisein von Umweltminister Jörg Vogelsänger (l.) übergeben. Jörg Wiesner (r.), Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbands „Nördlicher Spreewald“, erläuterte auf der neuen Querung für Fußgänger und Radfahrer die Fakten des Bauwerks. FOTO: LR / Katrin Kunipatz

Lübben. Das neue Hartmannsdorfer Wehr punktet trotz Größe mit nüchterner Eleganz. Das Bauwerk schützt Lübben vor Spree-Hochwasser. Es ist aber auch für Spreewald-Touristen interessant.

Wassernixen könnten – wenn es sie gäbe – dank der Fischtreppe am Hartmannsdorfer Wehr nun vom Unter- in den Oberspreewald kommen, scherzt LDS-Wirtschaftsdezernent Heiko Jahn (SPD). Er spielt auf die Fischaufstiegsanlage an. Sie erlaubt es Fischen bis zu einer Länge von 1,60 Meter, das Wehr nördlich von Lübben zu passieren, erläutert Jörg Wiesner.

Er ist Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbands „Nördlicher Spreewald“ und kennt als Bauherr die Details des Hartmannsdorfer Wehrs, das mit rund 45 Meter Breite von einem zum anderen Spreeufer reicht.

Bedient wird das Hartmannsdorfer Wehr bei Lübben per Computer. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
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