ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Heimattreffen

Tschausdorfer tauschen in Straupitz Erinnerungen aus

Noch neun ehemalige Tschausdorfer, begleitet von Familienangehörigen, sind diesmal beim Heimattreffen in Straupitz zusammengekommen. FOTO: Ingrid Hoberg

Straupitz. Treffen der Heimatfreunde hat wieder im Spreewald stattgefunden.

  Städter, Burdack, Mertke – das sind Namen, die in der Region verbreitet, doch noch nicht so lange hier verwurzelt sind. Mancher hat Vorfahren, die aus Tschausdorf (heute Szczawno/Gemeinde Dabie) stammen. Kreisstadt war Crossen an der Oder (Krosno Odrzanskie). Meist waren es Frauen mit ihren Kindern, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs als Flüchtlinge in den Spreewald und das Umland kamen.

Nun haben sich im Gasthaus „Zur Byttna“ in Straupitz wieder einige Tschausdorfer und Familienangehörige getroffen. Es war ein Jubiläum, denn seit 1993 gibt es dieses Heimattreffen, wie Petra Resag sagte. Sie hat in diesem Jahr erneut die organisatorischen Fäden in der Hand gehalten. „Damals waren es über 100 Personen, die sich nach langer Zeit wiedersehen wollten“, erklärte sie. Über viele Jahre war es der inzwischen verstorbene Hermann Mertke aus Groß Leuthen, der die Treffen organisiert hatte. So wie er fehlt, ist die Gruppe über die Jahre immer kleiner geworden.

„Dieses Mal waren es nur noch neun ehemalige Tschausdorfer und deren Nachfahren, die gekommen sind“, stellte Petra Resag fest. Sie selbst war aus Lübbinchen (Schenkendöbern) gekommen, die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Celle in Niedersachsen. „Ob es noch einmal ein Treffen geben wird, bringt die Zeit“, sagte sie.

top