ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Lübben

Regionalmärkte bei Gästen und Einheimischen immer beliebter

Im Trend der gesundheitsbewussten Ernährung steigt die Nachfrage nach Leinöl. Spreewälder Erzeuger und Agrarbetriebe haben sich darauf eingestellt. FOTO: Spreewaldverein

Lübben. Spreewaldverein zieht eine positive Bilanz.

Vielfältig waren die Tätigkeiten des Spreewaldvereins im Jahr 2017, resümierte Geschäftsführerin Melanie Kossatz auf der Jahresmitgliederversammlung des Spreewaldvereins im Gasthaus Burglehn in Lübben. Und die Ergebnisse und Aktivitäten können sich durchaus sehen lassen. Dabei spannte sie den Bogen von den Ergebnissen der Regionalförderung über die Aktionen rund um die Dachmarke Spreewald zur Unterstützung regionaler Erzeuger und Dienstleister bis hin zu Aktivitäten des Vereins in Netzwerken, Beiräten, Arbeitskreisen und weiteren Gremien.

Im Geschäftsjahr 2017 haben der Vorstand und der Regionalbeirat mehrmals getagt und mit ihren Beschlüssen viele Projekte und Aktivitäten auf den Weg gebracht. Im Rahmen der LEADER-Regionalförderung der Europäischen Union fanden im vergangenen Jahr zwei Projektauswahlverfahren statt. Insgesamt wurden 76 Projekte diskutiert und schließlich 28 befürwortet. Den Antragstellern dieser Projekte war es dann möglich, einen Fördermittelantrag beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau zu stellen. Erfreulich ist, dass im Zeitraum 2014 bis 2017 durch das Landesamt insgesamt 58 Projekte bewilligt wurden. Diese Projekte binden rund 17,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel (EU-, Bundes- und Landesmittel) und lösen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 26 Millionen Euro aus. Thematische Schwerpunkte bei den geförderten Projekten sind die Grund- und Daseinsvorsorge, wirtschaftliche Tätigkeiten von Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Freizeit- und Tourismusinfrastruktur.

Der Fachbeirat Regionale Dachmarke „Spreewald“ beschloss im letzten Jahr Neu- und Rezertifizierungen von Spreewälder Produkten und Unternehmen. Die Leistungskraft und Vielfalt der Spreewälder Land- und Ernährungswirtschaft stellt sich mit mehr als 1500 zertifizierten Produkten und Dienstleistungen von 125 Unternehmen dar. Schaufenster der Angebotspalette sind zum Beispiel die elf Spreewald-Märkte in der Region, die sich immer größerer Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen erfreuen und sich zum Schaufenster regionaler Produkte entwickelt haben. Die Wirtschaftskraft der Dachmarke lag bei rund 33 Millionen Euro. Höhepunkte der Arbeit waren die Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche sowie der jährlich stattfindende Spreewälder Gurkentag.

top