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Investition geglückt

Bahnhof Calau nun doch verkauft

Swen Rademacher (l.) und Steffen Haack haben den Bahnhof Calau käuflich erworben. Sie setzten sich bei der Nachsommer-Auktion des Auktionshauses Karhausen in Berlin gegen einen Mitbieter aus dem Spree-Neiße-Kreis durch. Die Stadt Calau hatte am Erwerb kein Interesse. FOTO: privat

Calau. Unternehmer aus der Stadt erwerben das Objekt für 16 000 Euro und haben Gestaltungsideen.

Er stand lange Zeit zum Verkauf, jedoch gab es bislang keine Interessenten. Versteigert werden sollte der Bahnhof Calau bereits Ende Juni durch das Auktionshaus Karhausen in Berlin. Eine Immobiliengesellschaft aus Nordrhein-Westfalen hatte das Objekt und Areal vor ein paar Jahren von der Deutschen Bahn erworben und zur Versteigerung angeboten.

Bei einer Nachsommer-Auktion haben sich nun doch zwei Käufer für den Bahnhof gefunden. Swen Rademacher und Steffen Haack investieren in Summe rund 16 000 Euro für das Objekt mit einer Nutzfläche von rund 750 Quadratmetern. Das geforderte Mindestgebot lag bei 14 000 Euro. „Es gab wohl noch einen Mitbewerber aus dem Spree-Neiße-Kreis“, sagt Swen Rademacher. Daher erhöhten er und Steffen Haack nochmal ihr Gebot, nun gehört der Bahnhof den beiden Unternehmern aus Calau. Vergangenen Freitag war Notartermin, jetzt ist der Akt auch rechtlich vollzogen.

„Wir sind durch den RUNDSCHAU-Artikel vom Juli aufmerksam geworden, dass sich immer noch kein Käufer gefunden hat“, sagt Swen Rademacher. Daraufhin wurden er und Haack aktiv. So gab es eine Vor-Ort-Besichtigung zwischen Rademacher und dem Auktionshaus vor ein paar Wochen am Bahnhof und die Übergabe von Standort-Exposés. „Wir wollten möglichst erreichen, dass der Bahnhof in den Händen ortsansässiger Bürger bleibt und mögliche Aktionen von Spekulanten verhindern“, so Rademacher. Und den Preis von 16 000 Euro empfand der 29-jährige Jungunternehmer, der im Bereich Heizung und Sanitär unterwegs ist (siehe Infobox), als verhältnismäßig bezahlbar.

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