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Autobahnsanierung

Neuer Beton für kaputte A 15

Blick auf die A 15 von der Brücke an der Anschluss-Stelle Boblitz. Die zweispurige Betonfahrbahn in Fahrtrichtung Vetschau ist ab Montag Baustelle. Autofahrern stehen nur noch zwei Fahrspuren zur Verfügung. FOTO: LR / Daniel Preikschat

Zwischen Spreewald-Dreieck und Vetschau werden elf Kilometer Fahrbahn herausgerissen und neu gebaut. 2019 sind auf der A 15 und A 13 aber noch vier weitere Abschnitte zu sanieren.

Das Kürzel AKR steht für Alkali-Kieselsäure-Reaktion. Der Laie mag nur mit den Schultern zucken, wenn er das Wort hört. Die Experten dagegen, beispielsweise bei der Bauüberwachung Süd des Landesbetriebs für Straßenwesen in Boblitz, können mittlerweile nur allzu gut abschätzen, welche zerstörerische Wirkung AKR hat. Teure Betonfahrbahnen, die 30 bis 40 Jahre halten sollten, sind schon nach 15 bis 20 Jahren wieder abrissreif. Eine Weile kann der Verkehr noch temporeduziert über sanierte Risse fließen, doch irgendwann ist die Kompletterneuerung fällig.

Auf der A 15 passiert das in diesem Jahr zuerst auf dem elf Kilometer langen Abschnitt zwischen Spreewald-Dreieck und Anschluss-Stelle Vetschau. Die Fahrbahn wird in Richtung Cottbus zunächst auf 5,5 Kilometer Länge herausgerissen. Ab kommendem Montag, 18. März, stehen Autofahrern deshalb nur zwei Spuren zur Verfügung, die sie mit höchstens 80 Stundenkilometern befahren dürfen. Die nötigen Überfahrungen werden diese Woche angelegt und die mobilen, einen halben Meter hohen Betonschutzwände gesetzt. In Boblitz könne man aber dennoch auf- und abfahren, informiert Bauüberwacher Thomas Mattuschka weiter. Nur im Juni und Juli wird das für sechs Wochen nicht möglich sein, wenn die neue Betondecke aufgetragen wird.

A13, A10, A15 Baustellen 2019 FOTO: LR / Katrin Janetzko, ELisabeth Wrobel
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