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Darüber hinaus bietet das Wohnungsunternehmen nicht nur Azubis Starthilfen bei der ersten Wohnung, sondern unterstützt auch Familien. Das erste Kinderzimmer ist in den ersten fünf Jahren mietfrei. Eine Probierwohnung und das Calauer Kehrpakt runden das Angebot ab. „Damit und mit den geringen Lebenshaltungskosten in der Region kann die oft bestehende Lohndifferenz abgefedert werden“, erläutert Goyn.

Auch neue Ideen zur Fachkräftesicherung werden in die Tat umgesetzt. Der Calauer Unternehmerstammtisch hat mit der Grund- und Oberschule ein erstes Speed-Dating in der Turnhalle der Schule durchgeführt (die RUNDSCHAU berichtete). „Durch diese Ausbildungsmesse wird das Netzwerk zur Aktion immer größer“, sagt Goyn.

Dass die Stadt Calau für Rückkehrer attraktiv ist, macht Goyn an folgenden Zahlen deutlich: 451 angesiedelte Firmen gab es im Jahr 2017, fast zehn Millionen Euro wurden für die Sanierung des Schulstandortes Calau investiert. Die durchschnittliche Geburtenzahl in Calau liegt zwischen 40 und 60, im Jahr 2017 gab es 72 Geburten. Der für die Kita-Nutzung vorgesehene Anbau in der Straße der Jugend 24 zeigt sich bereits äußerlich in neuem Antlitz, eröffnet wird er im November. „Die nächsten WBC Gewerbestarterpakete werden noch 2018 übergeben“, so Goyn. Und auch die Datenautobahn in Calau soll in den kommenden Monaten auf eine Geschwindigkeit bis zu 400 Megabit pro Sekunde gebracht werden.

Fest etabliert werden sollen die Rückkehrtage auch in Zukunft. „Die Termine für 2019 stehen schon fest: am 17.August im Rahmen des Stadtfestes und zum Jahresende am 27.Dezember 2019“, so Marion Goyn.

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