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Kommunalpolitik und Jugendförderung

Calaus Jugend soll stärker mitgestalten

Calaus Bürgermeister Werner Suchner stellt sich seit Jahren den Fragen von Jugendlichen – hier denen der Klasse 7b der Grund- und Oberschule Calau. Das kommt der Verzahnung von schulischen und kommunalpolitischen Themen und einer besseren Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entgegen. FOTO: Stadt Calau

Calau. Abgeordnete, Eltern, Sportvereine und Schulleitung diskutieren neue Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt. Festgelegt wird eine baldige Netzwerkkonferenz.

Kinder und Jugendliche sollen aktiver an der Entwicklung und dem Leben in Calau mitwirken. Wie, wurde im jüngsten Sozialausschuss diskutiert. Im Publikum saßen Eltern, Vereinsmitglieder und Lehrer. Eingeladen war auch Katja Stephan, Referentin der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung des Landes Brandenburg.

Stephan spricht vom „Wunder von Calau“, das nun umgesetzt werden soll, einer neuen Form der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. „Jugendbeauftragte an Schulen sind eine erste Form“, so die Referentin. Weitere Möglichkeiten sieht sie bei einer Kinder- und Jugendvertretung in verschiedenen Gremien, in „Poetry Slams“ (bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden), und bei den ganz Kleinen auch die Mitgestaltung von Räumen in den Kitas.

Der Paragraf 18a der brandenburgischen Kommunalverfassung (siehe Infokasten) bildet den gesetzlichen Rahmen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und soll in den kommenden sechs Monaten umgesetzt werden. Extrageld seitens des Landes gibt es aber nicht. Für die Finanzierung von Projekten mit Jugendlichen müssten Förderprogramme wie Leader in Anspruch genommen werden.

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