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Aussichtsturm entsteht

Den Wolken ein Stück näher

Hoch hinaus geht es für Bauarbeiter der Neusch Bau GmbH aus dem Spremberger Ortsteil Groß Luja. Bei den Maurerarbeiten am Aussichtsturm auf der Kammlage der Calauer Schweiz dürfte es sich um die derzeit höchstgelegene Baustelle der Niederlausitz und des Landes Brandenburg handeln.FOTO: Uwe Hegewald

Luckaitztal/Calau. Aussichtsturm in der Calauer Schweiz gewinnt täglich an Höhe.

Es sind nur noch wenige Tage, dann können die Bauarbeiter der Neusch Bau GmbH aus dem Spremberger Ortsteil Groß Luja auf die Dächer von Calau, Altdöbern und Dörfern der Gemeinde Luckaitztal blicken. „Einzelne Windräder und den Schornstein des Klinkerwerkes können wir schon sehen“, sagt Ralf Kollowa. Er ist Vorarbeiter der Bautruppe, die Stein für Stein am Wachstum des neuen Wahrzeichens der Calauer Schweiz beiträgt. „Momentan liegen wir bei 16,5 Metern. Insgesamt soll der Turm 43 Meter hoch werden, mit einer Plattform auf 38 Metern“, so der Polier. 80 Stufen klettern die Bauarbeiter täglich zur vermutlich höchsten Baustelle der Lausitz hinauf. So dicht an der Sonne, dass nur eine breit gespannte Plane die Arbeit einigermaßen erträglich macht.

 Rund 200 Steine werden in einer Lage verarbeitet, deren Radius momentan 36,5 Meter beträgt. „Unten waren es noch 49,5 Meter“, teilt Ralf Kollowa mit, der beim Baustellenbesuch der RUNDSCHAU mit dem Ausklinkern eines der elf Fenster beschäftigt war. Klar, dass er und seine Kollegen die Entscheidung für einen massiven und langlebigen Klinkerbau begrüßen.

Der Aussichtsturm in der Calauer Schweiz nimmt Gestalt an.FOTO: Uwe Hegewald
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