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Eine Arbeit mit dem vieldeutigen Titel „Die Kuh vom Eis“ holte sich gleich zu Beginn der Auktion Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel. Das Werk stammt vom Berliner Künstler Helge Leiberg.

(Noch) nicht verkauft wurde ein Bild des Steinreicher Künstlers Micha Brendel, der in Hohendorf bei Golßen lebt und arbeitet. Unter dem Namen „Grüße mit Spätfolgen“ hat er sich, dem ohnehin ökologische Themen am Herzen liegen, der zunehmenden Verockerung einiger Spreewaldfließe gewidmet. Mit Schlamm aus der Vetschauer Reinigungsanlage und Blattgold schuf er ein in Aussage und Optik kontrastreiches Werk.

„Ich will so auf Widersprüche aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen“, sagte Brendel, der sich im Vorfeld des Symposiums im Radduscher Raum Inspiration geholt hatte.

Die verbliebenen Kunstwerke gehen nun auf Reisen: Sie werden demnächst in der Vertikale-Galerie des Landkreises Dahme-Spreewald in Lübben zu sehen sein, in der Burg Beeskow und im Museum Schloss Senftenberg.

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