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Neue Initiative

Erster Rückkehrstammtisch in Calau

Brandenburg lockt auf verschiedene Arten zur Rückkehr in die Heimat. Calau ist in diesem Bereich sehr aktiv. FOTO: Taubert / Christian Taubert

Calau. WBC, Stadt und Finanzamt sprechen mit Rückkehrern über Job- und Ärztesituation, Gehälter und Wohnangebote.

Was bewegt Rückkehrer, zurückzukehren? Worauf achten sie, welche Bedingungen müssen erfüllt sein? Den Fragen sind Bürgermeister Werner Suchner (parteilos), Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) und Wolfgang Lehnert, Vorstand des Calauer Finanzamtes, beim ersten Rückkehrstammtisch nachgegangen. Erschienen waren sieben Rückkehrer.

Eine der Hauptbotschaften: Arbeit, Infrastruktur, Wohnraum sowie ein gutes soziales Umfeld sind Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um Bürger zurückzulocken. Da ist beispielsweise die aus Mlode stammende, in Halle studierte Agrarwissenschaftlerin, die sich – nach Calau zurückgekehrt – über projektbezogene Stellen an einem Institut gut aufgestellt hat. Ihre Kinder besuchen die Kita in Saßleben. Verbesserungen wünscht sie sich beim Mobilfunk- und Radwegeausbau zwischen Calau und Lübbenau.

Da ist zum anderen der über zehn Jahre in Köln in der Automobilbranche tätige Familienvater, der wegen der Familie und Freunde zurückgekehrt ist. Die Wohnungssuche sei unkompliziert verlaufen, ein Kitaplatz kein Problem, sagt er. Dass man beim Verdienst im Osten Abstriche machen muss, sei ihm klar gewesen. Schwierigkeiten gäbe es bei einigen Ärzten bei der Aufnahme neuer Patienten. „Das ist ein deutschlandweites Problem, hier werden wir als Stadt auf das Medizinische Versorgungszentrum zugehen“, sagt Werner Suchner.

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