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Nachwuchsförderung

Feuerwehr-Einmaleins geschnuppert

Vorführungen am Firetrainer, bei dem mittels Feuerlöscher ein fiktiv brennender Papierkorb gelöscht würden musste. FOTO: Uwe Hegewald

Altdöbern. Kurzweilige Stunden für 230 Kita-Knirpse beim 2. Kinder-Brandschutztag in Altdöbern.

Den gestrigen Mittwoch werden viele Kita-Kinder des Landkreises Oberspreewald-Lausitz so schnell nicht vergessen. Frühmorgens ging es mit Fahrzeugen nach Altdöbern – aber nicht, um durch den Schlosspark zu spazieren, sondern um am 2. Kinder-Brandschutztag teilzunehmen.

Hinter der Aktion verbirgt sich eine Initiative des Fachausschusses Brandschutzerziehung des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) des Kreises. Wie Olaf Schulz, Sprecher des Fachausschusses zu Beginn der Veranstaltung mitteilte, hätten die Mädchen und Jungen an elf Stationen die Möglichkeit, mehr über die Feuerwehr zu erfahren, richtiges Verhalten in einem Ernstfall zu studieren oder mal selbst Geschicklichkeit am Strahlrohr zu testen. Mit den Stationen Hüpfburg und Schlemmerwagen, an dem feuerwehrrote Limonade in feuerwehrroten Trinkbechern ausgeschenkt wurde, kam auch der Spaß nicht zu kurz. „Eine prima Sache. Sehr gut organisiert. Die Kinder haben ihre Freude“, fasste Annekatrin Jank in drei kurzen Sätzen zusammen. Mit sieben Vorschulkindern der Naturkita „Sonnenblume“ Werchow (Stadt Calau) hatte sie sich auf den Weg zum Altdöberner Alemannia-Sportplatz gemacht. „Es ist unsere erste Teilnahme“ berichtete die Erzieherin, die mit Adrian Lehnigk einen „vorbelasteten“ Knirps an ihrer Seite wusste. Papa Matthias arbeitet in Dresden als Berufsfeuerwehrmann.

Wie sich haupt- oder ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatzfall nähern, welche Kleidung und Geräte sie tragen, und welche Geräusche sie aufgrund der Atemschutzgeräte machen, war an der Station Kinderzimmer zu erleben. „Keine Angst vor dem Feuerwehrmann. Er will euch nur helfen, das ist kein Geist“, erklärte Frank Bareinz den Sprösslingen. Um den Kinder-Brandschutztag bestmöglich zu unterstützen, war der Calauer mit der gesamten Familie nach Altdöbern gekommen. „Viele Kameraden haben sich frei oder sogar Urlaub genommen“, würdigte Olaf Schulz. Aus Brieske war die Traditionsfeuerwehr dabei, von den gastgebenden Altdöbernern u. a. Torsten Franke und Detlef Gelfort aber auch Lutz Freudenberg, Ortswehrführer in Bahnsdorf und Berufsfeuerwehrmann in der Leitstelle Cottbus. Die wurde über die Aktionen auf dem Altdöberner Sportplatz informiert, um gewappnet zu sein, falls besorgte Anwohner anriefen, sie hätten Hilfeschreie von Kindern gehört. Auch das wurde beim Kinder-Brandschutztag trainiert.

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