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Strukturwandel in der Lausitz

Gräbendorfer See aus Bergaufsicht entlassen

FOTO: Rüdiger Hofmann

Vetschau/Laasow. Ministerpräsident Woidke zu Besuch in der Lausitzer Bergbauregion. Vetschauer Stadtspitze lobt touristische Entwicklung.

Der Gräbendorfer See im Vetschauer Ortsteil Laasow (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ist am Mittwoch als erster größerer Brandenburger See aus der Bergaufsicht entlassen worden. Aus diesem Grund übergab der Präsident des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), Hans-Georg Thiem, an Vertreter der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) eine entsprechende Urkunde. „Formal ist der Abschlussbetriebsplan des Tagebaus Gräbendorf nun realisiert. Die LMBV ist für den See bergrechtlich nicht mehr verantwortlich“, sagt Hans-Georg Thiem. Die uneingeschränkte Planungshoheit übernehmen ab sofort die Anliegergemeinden Vetschau, Drebkau und Altdöbern.

Zugleich nutzte der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Anlass für einen Besuch in der Lausitz, um sich von der Bergbausanierung und Struktur-
entwicklung ein Bild zu machen. „Das ist ein weiterer Schritt für eine noch attraktivere Lausitz, die sowohl für die hier lebenden Menschen als auch für Gäste immer lebenswerter wird“, sagte Woidke.

Neben der Landesspitze nahmen der Präsident der BTU Cottbus-Senftenberg und künftige Wirtschaftsminister im brandenburgischen Kabinett, Jörg Steinbach, der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH, Dieter Hütte, und der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag teil. Der Vetschauer Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) würdigte in seiner Ansprache die touristische Entwicklung am Gräbendorfer See.

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