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Bürgerbeteiligung

Hinweis-Portal für Calauer Bürger

Ortwin Böckmann vom Kommunalen Anwendungszentrum (li.) stellte im Calauer Rathaus „Maerker“ vor. Bürgermeister Werner Suchner (Mitte) hatte zuvor die Rahmenvereinbarung unterschrieben. Rathausmitarbeiterin Birgit Elsigk (re.) betreut das Portal mit Pressesprecher Jan Hornhauer. FOTO: LR / Daniel Preikschat

Calau. Auf der Calauer Internetseite gibt es jetzt ein „Maerker“-Portal. Bürger können auf Verkehrsprobleme hinweisen oder löcherige Straßen. Zügige Bearbeitung ist versprochen.

Wenn künftig in Calau, Cabel oder Craupe eine Straßenlaterne flackert, eine Gehwegplatte geborsten ist oder eine Straße Löcher hat, dann wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Mangel zügig abgestellt wird, größer sein als bisher. Denn seit dieser Woche ist Calau eine von 117 Maerker-Kommunen in Brandenburg. Bedeutet: Der Bürger kann mit dem Smartphone oder dem PC zu Hause auf Infrastruktur-Probleme hinweisen. Dazu muss er oder sie auf der Calauer Internetseite nur den blauen Button „Maerker Calau“ anklicken und das Problem aufschreiben. In drei Tagen, so die Selbstverpflichtung der Kommune, hat der Hinweis bearbeitet zu sein.

Das bedeutet freilich nicht immer, dass der Mangel auch innerhalb von drei Tagen abgestellt werden kann, beugt Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) Missverständnissen vor. In jedem Fall aber wird dem Bürger mitgeteilt, wer sich des Problems wann annimmt. Das entsprechende „Service-Versprechen“ hat Suchner am Montag im Rathaus gegeben, indem er eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet hat. Mit ins Rathaus gebracht hatte diese Vereinbarung Ortwin Böckmann, Leiter des Kommunalen Anwendungszentrums beim Land Brandenburg.

Böckmann konnte geradezu von einem Siegeszug des Maerker-Portals in Brandenburg berichten. Calau sei die 117. von 198 Kommunen, die das Portal eingerichtet hat. In jeder Verwaltung übernehmen Redakteure die erste Bearbeitung. Entweder finden sie im Haus Ansprechpartner oder die Bürgerhinweise werden weitergegeben an die zuständigen Stellen etwa bei der Deutschen Bahn, beim Landesamt für Bauen und Verkehr oder beim Abfallentsorger. Je nachdem.

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