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In Calau, so Bürgermeister Suchner, habe man lange überlegt, das Maerker-Portal anzubieten, dabei Aufwand und Nutzen abgewogen. Mittlerweile aber, aufgrund guter Erfahrungen anderer Kommunen, habe man sich dafür entschieden. Im Zeitalter der digitalen Vernetzung verfüge fast jeder Haushalt über ein Smartphone. Warum sollte man das als Verwaltung nicht nutzen und sich von seinen Bürgern helfen lassen. Suchner hofft, dass die Verwaltung am Ende sogar weniger zu tun bekommt, weil möglicherweise nicht mehr so viel im Rathaus angerufen wird oder erzürnte Bürger persönlich erscheinen.

Aus Sicht Böckmanns ist diese Hoffnung berechtigt. Beispielsweise habe der Bernauer Bürgermeister eine klar positive Maerker-Bilanz gezogen: Er habe nun 25 000 Mitarbeiter mehr in der Stadt. Mitunter fühlten sich die Bürger sogar verantwortlich für Straßen und Wege und bieten Hilfe an, sie in Ordnung zu halten. Der Bürgermeister von Teltow habe Böckmann von deutlich weniger Beschwerde-Anrufen berichtet nach der Einrichtung des Portals. Man sehe bei „Maerker“ ja auch, wenn schon ein Mitbürger das Problem in die Bearbeitung gegeben hat, das man selbst ansprechen wollte. Überhaupt sei ein Blick in das Maerker-Portal interessant, weil durch die Hinweise und deren Beantwortung Wohnumfeld-Informationen gegeben werden.

Ob auch Calau der „Maerker“ etwas gebracht hat, wollen Suchner und seine Kollegen in einem Vierteljahr mitteilen. „Dann ziehen wir eine erste Bilanz.“

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