ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Um Folklore oder Heimattümelei solle es dabei explizit nicht gehen. „Der Heimatbegriff wird oft abgrenzend gebraucht“, sagt Sylvia Burza. „Die Kinder sollen ihre Gemeinsamkeiten erleben und zusammenwachsen.“ Gemeinsam mit Matthias Greupner leitet die Schauspielerin den Theaterworkshop. Sie freut sich „auf die Fantasie der Kinder, auf das Sprachengewirr, auf das, was im gemeinsamen Spiel wächst.“ Mit den Kindern wollen sie erkunden, was mit Mensch und Natur im Wechsel der Jahreszeiten passiert. Am Ende wird eine Geschichte stehen, die die Kinder bei der Abschlusspräsentation im Wechselspiel mit den gestalteten Bäumen und Masken vorführen werden. Wie genau sie aussieht, kann Sylvia Burza noch nicht sagen: „Beim Theater kommen die Fantasien vieler zusammen. Da kann man nie alles vorher planen.“

Teil der Aufführung werden – wenn die Kinder es wollen – auch Masken sein, die Iris Bösche und Regine Lehmann mit ihnen gestalten wollen. Dafür liegen Farben und kistenweise Naturmaterialien bereit, die von zahlreichen Sammlerinnen und Sammlern gespendet wurden.

Die 25. Teilnehmerin schlägt Wurzeln in Lübbenau

Noch ist die Maske weiß: Zahlreiche Naturmaterialien stehen für die Kinder beim Kinder-Kunst-Festival am Wochenende in Lübbenau bereit. FOTO: LR / Liesa Hellmann

Sorge, dass es mit der Verständigung nicht klappt, haben die Künstlerinnen nicht: „Kinder schaffen es immer, sich zu verständigen. Und Theater und Malerei funktionieren auch nonverbal“, sagt Sylvia Burza, die bereits beim Kinder-Kunst-Festival vor drei Jahren in Lübbenau mitgewirkt hat. Zudem sind zwei Übersetzerinnen dabei, die bei der Kommunikation mit den 24 Kindern aus zwei Ländern unterstützen.

top