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Vetschauer Infrastrukturmaßnahme sorgt für Stau

Kreiselbau fordert viel Geduld

Wie ein gigantisches Nadelöhr sehen die Straßen rund um das Baufeld und den künftigen Kreisverkehr in Vetschau an der Calauer Kreuzung aus. Blechlawinen wälzen sich täglich an der Stelle vorbei und sorgen für lange Wartezeiten, zumal derzeit ein kreisförmiges Verkehrsprovisorium errichtet wird.FOTO: Holger Neumann

Vetschau. An der Calauer Kreuzung in Vetschau werden die Nerven der Autofahrer arg strapaziert. Die Baumaßnahmen sorgen für erheblichen Stau. Was sagt der Landesbetrieb Straßenwesen?

Wer in diesen Tagen nach Vetschau fährt, sollte viel Geduld mitbringen. Die Zusammenführung der L 49/L54 an der „Calauer Kreuzung“ ist einer der wichtigsten Straßenabschnitte in dieser Gegend, genau dort wird seit Wochen am neuen Kreisverkehr gebaut. Autofahrer passieren den Bereich, wenn sie nach Cottbus, Calau, Lübbenau oder in das Vetschauer Stadtzentrum wollen. Hinzu kommt die A 15 von und nach Berlin.

Durch die Baumaßnahmen und eine fehlende Ampelschaltung am Zusammenschluss L 49/L 54 zumindest auf der Calauer Straße staut sich der Verkehr schon auf Höhe der Autobahnauffahrt nach Cottbus. Auf der Berliner Straße, der L 49, staut es sich an der Aral-Tankstelle vorbei bis zur Autobahnauffahrt Richtung Berlin. Noch schlimmer betroffen ist die Berliner Straße Richtung Cottbus: Zuweilen ist der Streckenabschnitt bis zur Kreuzung Reptener Chaussee dicht. Betroffen sind hier vor allem die Pendler von und nach Burg.

„Wir stehen hier bis zu 30 Minuten, bis wir den Bereich durchfahren haben“, sagt Manfred Müller, der sich in der Woche öfter durch das Nadelöhr bewegen muss. Rückstau bis zum Baumarkt Przygode sei keine Seltenheit. Er kritisiert zudem, dass an der Calauer Kreuzung „Kreuzungsbereiche einfach zugefahren und blockiert werden, weil die Ampelschaltung nicht klar geregelt ist.“

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