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Feste feiern

Warmgelaufen für den Landesschützentag

Der Festumzug der Schützengilden und begleitenden Mädchen und Frauen in Spreewaldtrachten sorgen alle Jahre wieder für attraktive Fotomotive. FOTO: Uwe Hegewald

Schützengilde zu Lübbenau 1655/1991 e. V. liefert bei ihrem Umzug durch die Stadt zahlreiche Fotomotive für die Besucher.

Fotoapparate und Smartphones klicken, wenn die Lübbenauer Schützengilde, die begleitenden Trachtenfrauen und Gastvereine zum Spreewald- und Schützenfest durch die Altstadt ziehen. „Seinerzeit hatten Schützenvereine Dörfer und Städte vor Übergriffen geschützt. Aus den Schießübungen heraus haben sich Wettbewerbe entwickelt“, bemerkte Kreisschützenmeister Lothar Engler beim Festappell im Schlossbezirk. Nicht unerwähnt ließ er den Hinweis zu einem „bewährten Brauch“, wonach frisch ermittelte Schützenköniginnen und -könige tief in ihre Taschen greifen müssen, um das fällige Freibier zu spendieren. In diesem Jahr traf es somit Schützenkönigin Kerstin Wilke, Junior-Schützenkönig Klaus Schmidt und Senior-Schützenkönig Andreas Harms.

Und noch eine wichtige Information hatte Lothar Engler nach Lübbenau mitgebracht: „Am Samstag, 14. September, findet im Senftenberger Ortsteil Brieske der diesjährige Landesschützentag statt“, so der Kreisschützenmeister. Dort mit dabei, auch die am Samstag gastgebende Lübbenauer Schützengilde, deren Salutschützen sich einen intensiven Applaus sicherten. Korrekt folgten sie nach dem Abfeuern der Salven dem Kommando „rechts um“. Beim ersten Mal gab es diesbezüglich noch Unstimmigkeiten. „Das war keine Nervosität, sondern so eintrainiert“, schallte es mitfühlend aus den Zuschauerreihen.

Der Aufmarsch der Gilden aus Lübbenau, Boblitz, Calau, Stradow, Senftenberg und dem fernen Hornburg (Niedersachsen) bildet den offiziellen Auftakt zum jährlichen Volksfest, obwohl dieses bereits am Donnerstag begonnen hatte. „Mit der beliebten Seniorenkaffeetafel und einem Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters, für das wir uns bei der CDU-Landtagsabgeordneten Roswitha Schier bedanken“, teilte Bürgermeister Helmut Wenzel mit.

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