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Extremsport

Eiserne Radler aus Lübbenau bewältigen Alpen-Marathon

Die Lübbenauer Ironbiker Marko Vogl, Raik Baum, Matthias Dranasch, Riko Grasme, Birgit Kloas und Dietmar Kloas (v.l.), mit dabei Boxer Nugget. FOTO: Annett Mielke

Lübbenau/Ischgl. Der Ironbike im österreichischen Ischgl ist für eine Gruppe Freizeitsportler aus dem Spreewald jedes Jahr aufs Neue die Herausforderung schlechthin.

Die Lübbenauerin Birgit Kloas ist Kinderkrankenschwester im Luckauer Krankenhaus, seit dem ersten Augustwochenende außerdem Dritte in der Altersklasse Ü 50 beim Ischgl Ironbike. Wenn auch nur in der Kategorie „Light Marathon“, wie sie bescheiden hinzufügt. Andererseits: Als Flachländerin mit dem Mountainbike in den Alpen 800 Höhenmeter auf 28 Kilometer Strecke überwunden zu haben, das muss ihr im Spreewald auch erstmal jemand nachmachen.

Nein, die Freizeitradlerin ist zu Recht sichtlich stolz, als sie in der RUNDSCHAU-Redaktion von ihrem Erfolg berichtet. Und sie weiß, dass sie diese gute Platzierung ein wenig auch Marko Vogl und Raik Baum, beide ebenfalls aus Lübbenau, zu verdanken hat. Die beiden Sportkameraden, Fahrradhändler der eine, Fitnesstrainer der andere, fahren seit nun schon zehn Jahren nach Ischgl. Der Mountainbike-Marathon dort gilt als der härteste in Europa und ist mit 40 000 Euro Preisgeld am höchsten dotiert.

„Das erste Mal“, erinnert sich Marko Vogl, „haben wir nur den Profis zugeguckt und sind mit dem Rad ein bisschen rumgefahren.“ Das zweite Mal war das auch noch so. Das dritte Mal dann wollten es Vogl und Baum wissen – und fuhren mit. Zunächst sogar in der Kategorie „Medium“. Nunmehr jedoch, man werde ja auch nicht jünger, sagt Raik Baum ganz ehrlich, seien sie in der Kategorie light unterwegs gewesen. Man habe sich gefreut im hinteren Drittel des Teilnehmerfeldes ins Ziels gekommen zu sein. Hauptsache überhaupt ins Ziel kommen, Hauptsache dabei sein.

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