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Kinder freuen sich besonders , wenn sie Leute wie den Lübbenauer treffen. FOTO: privat / Guido Ritter

„Die äußeren Bedingungen und der Auftrag hier haben uns schon zusammengeschweißt.“, sagt der 47-jähriger Spreewälder und ergänzt: „Wenn wir hier zu dritt in einem handtuchgroßen Büro ohne Fenster arbeiten oder die Soldaten bei den Temperaturen voll bepackt durch die Wüste marschieren, zählt einfach die Gemeinschaft, nicht der Einzelne.“

 Der Auftrag der deutschen Blauhelme in Mali ist klar. Täglich sind sie unter der Flagge der Vereinten Nationen auf Patrouillen im Land unterwegs, mit ihren Panzern oder zu Fuß. Sie führen Gespräche mit den Menschen und beobachten, welche Veränderungen es im Land gibt. Ihre Erkenntnisse tragen dazu bei, dass die Vereinten Nationen und die malischen Sicherheitsbehörden erkennen können, wer oder was die Sicherheit der Menschen im Land bedroht.

Vielfältige Bedrohungen

Und diese Bedrohungen für die Menschen in Mali sind vielfältig: Menschen-, Waffen- und Drogenschmuggler machen ihnen das Leben schwer. Terroristen untergraben mit tödlichem Kalkül die Autorität des Staates und schüchtern die Menschen ein. Alte Stammesrivalitäten brechen auf. Hirten streiten sich mit Ackerbauern um Wasser und Weidegründe und das auch mit tödlicher Gewalt.

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