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Erstmals, im Gegensatz zur Spiel- und Trachtengruppe der Domowina e.V. aus Briesensee, die beim größten Volksfest im Spreewald nicht fehlen durfte. Auf dem Gurkenmarkt hatte die Gruppe Stellung bezogen und sich von Neugierigen über die Schultern blicken ließen. „Hier können Besucher live miterleben, wie Gurken veredelt werden“, hallte es aus der Männergruppe. Im Kreis saß diese um einen Holz-Bottich, schälte und entkernte das Charaktergemüse, um dieses als Senfgurken weiterzuverarbeiten. Doch was passiert mit den Abfällen? „Die gehen an die Nobelhotels im Spreewald um sie für Gurkenmasken zu verwenden“, erklärte Mathias Kohlick mit einem Augenzwinkern.

Dass es immer wieder die Männer sind, die es in die Berichterstattungen schaffen, tragen die Briesenseer Frauen längst mit Fassung. Auch Gertrud Heider, Grande Dame des Vereins, den sie seinerzeit mit ins Leben gerufen hat. „1975 war das, zur 825-Jahrfeier von Lübben, wo wir uns eingebracht haben“, berichtete sie. Seither seien Anfragen nie abgerissen. Was auch an der ausgelassenen Stimmung der authentischen Gruppe liegen dürfte, der man nicht alles glauben darf, die man aber immer beim Wort nehmen sollte.

Stimmungsvoll drehten die Besucher mit den Autoscootern auf dem Spreewaldfest ihre Runden.FOTO: Kunipatz
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