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Kommentar

Zuschussgeschäft mit Gewinn

Daniel PreikschatFOTO: LR / Sebastian Schubert

Kommunale Bäder zu betreiben, ist in aller Regel ein Zuschussgeschäft. 110 000 Euro muss zum Beispiel die Stadt Vetschau jährlich im Durchschnitt zuschießen. Niemals, auch in einem Dauerhitze-Sommer wie dieses Jahr, kann so viel Geld eingenommen werden wie für den Badbetrieb ausgegeben werden muss.

Zumal die Eintrittspreise in Vetschau, Calau und Altdöbern mehr als moderat sind. Trotzdem: Mehr als doppelt so viele Badnutzer wie im Vorjahr beispielsweise in Calau – das bedeutet nicht nur etwas mehr Geld in der Kasse. Das bedeutet vor allem: mehr Badevergnügen, mehr Lebensqualität, mehr Schwimmunterricht für Einwohner in der Region, für die vor allem ja die Freibäder vorgehalten werden. Die Bäder sind für die beiden Städte und die Gemeinde ein handfester Standortvorteil, ein Imagefaktor, sie bieten die Gelegenheit für identitätsstiftende Massenveranstaltungen wie das Stundenschwimmen. Das sind Pluspunkte, die unbezahlbar sind.

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