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Eine Stadt feiert

Mit kleinen Schritten zurück zu alter Qualität

Line Dancer gelten seit Langem als Publikumsmagneten. Wenn DJ Goldi zu tanzbaren Country-Klängen bittet, hält es die Fangemeinde nicht an den heimischen Lagerfeuern. Line Dance ins Stadtfestprogramm zu integrieren, war so recht nach dem Geschmack der „Golden Girls“ aus Vetschau, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern. FOTO: Uwe Hegewald

Vetschau. Beim 26. Vetschauer Stadtfest auf dem Altmarkt geht alles wieder auf Anfang.

Mit eigenem Musikverein, Chören, DJs, der Haus- und Hofband „Interface“ und vielen musiksüchtigen Einwohnern zählt Vetschau zweifellos zu den führenden Lausitzer Klangmetropolen. Kein Wunder, dass beim 26. Stadtfest dem Ruf einer Musik-Metropole neue Nahrung gegeben wurde.

Das Vetschauer Stadtfest ist in sein Wohnzimmer Marktplatz zurückgekehrt und soll nach Wunsch der Organisatoren dauerhaft in der Altstadt bleiben.FOTO: Uwe Hegewald

Mit Livemusik als Stimmungsanker und Knut Petrick als offiziellen Kooperationspartner der Stadt, setzt diese auf Mittel, die sich bereits in früheren Jahren bewährt haben. Doch liegt im Notenschlüssel auch gleichzeitig der Schlüssel zum Erfolg? „Die zurückliegenden Stadtfeste haben ein schlechtes Licht auf Vetschau geworfen. Unser Anliegen und unser Wille sind es, das Fest in kleinen, langsamen Schritten zu früherer Qualität zurückzuführen“, gibt Knut Petrick den Takt vor. Bereits 2004 von der RUNDSCHAU zum Vetschauer Musikpapst erhoben, will er an der Seite von Katharina Maier von der Stadtverwaltung der Veranstaltung zu altem Glanz verhelfen. „Wir machen das für die Stadt und unsere Gäste“, betonen die beiden Kulturschaffenden unisono. Beide wissen um die vor ihnen liegenden Aufgaben und Herausforderungen.

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