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Lange Tradition

Raddusch begeht 725-jähriges Bestehen

Am kommenden Wochenende feiern die Radduscher ihr Jubiläum. FOTO: Peter Becker

Raddusch. Dorfgemeinschaft feiert am Samstag den Jahrestag seiner Ersterwähnung mit einem abwechslungsreichen Programm.

Raddusch feiert am Samstag, 17. August, den Jahrestag seiner Ersterwähnung. In einer Urkunde vom 30. April 1294 wird  der Ort erstmals urkundlich benannt. Nach archäologischen Funden aus den 1930er-Jahren ist Raddusch jedoch noch viel älter. So entstand die Slawenburg Raddusch bereits um 850 als Fluchtburg gegen die anrückenden Christianisierungstruppen der deutschen Kaiser.

Raddusch entwickelte sich auf Grund seiner günstigen Lage am Rande des Spreewaldes zu einem reinen Bauerndorf, dass sich dem Ackerbau und der Viehzucht sowie der Fischerei widmete. Später kamen Handwerkseinrichtungen, wie eine Schmiede, eine Kahnbauwerkstatt, eine Schneiderstube und Schusterwerkstatt sowie eine Ziegelei hinzu.

Mit der wiedererrichteten Slawenburg, dem idyllisch gelegenen Naturhafen, dem Libellenpark, dem Moorlehrpfad und der Radduscher Buschmühle, ist Raddusch heute ein beliebter Urlaubsort im Spreewald. Von hier aus sind alle Spreewaldorte mit dem Kahn, dem Paddelboot oder dem Fahrrad erreichbar. Das lockt regelmäßig viele Besucher an. Auf die hoffen die Radduscher auch bei ihrem Dorffest am Wochenende.

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