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Lübbenauer spenden 5333 Euro

Spenden retten 177-mal Augenlicht

Die Kontrolle bestätigt es, Mazaga Mahorosho (r.) wurde erfolgreich am Grauen Star operiert.FOTO: CBM / Sven Aretz

Lübbenau. Lübbenauer haben ein Herz für blinde Menschen in Entwicklungsländern.

Menschen mit Sehbehinderungen in Entwicklungsländern zu helfen, das liegt den   Lübbenauern am Herzen. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat im vergangenen Jahr von 74 Bürgern der Spreewaldstadt insgesamt 5333 Euro an Spenden erhalten, teilt der CBM mit. Mit dem Geld können 177 Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika am Grauen Star operiert werden und so ihr Augenlicht behalten.

Weltweit sind 36 Millionen Menschen blind. Davon sind allein 12,6 Millionen durch Grauen Star erblindet, einer Trübung der Augenlinse. Mit einer kleinen Operation könnten sie wieder sehen. Durchschnittlich kostet ein solcher Eingriff in den Projekten der CBM nur 30 Euro, bei Kindern wegen der benötigten Vollnarkose 125 Euro. Doch das sind Beträge, die sich viele der Betroffenen in Entwicklungsländern nicht leisten können.

So war es auch bei Mazaga Mahorosho aus Tansania. Der 45-Jährige handelt mit Getreide und Mais. Damit kann er seine Frau und die fünf Kinder gut versorgen. Doch nach und nach trübten sich die Linsen seiner Augen, er konnte immer schlechter sehen und kaum noch arbeiten. Als Mazagas Geschäfte völlig zum Erliegen kamen, musste er auf seine wenigen Ersparnisse zurückgreifen. Der Familienvater machte sich große Sorgen um die Zukunft. Doch dann gab es Hoffnung: Mazaga erfuhr vom CBM-geförderten CCBRT-Krankenhaus in Daressalam und ließ sich hinbringen. Dort wurde der Graue Star diagnostiziert. Bei zwei kleinen Operationen wurden die trüben Augenlinsen gegen künstliche getauscht. Mazaga kann wieder klar sehen und jubelt: „Ich bin so glücklich, jetzt kann ich meine Geschäfte fortsetzen und muss keine Angst mehr um meine Familie haben. Vielen Dank!“

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