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Kein stilles Bahnenziehen mehr bei Nacht

Stundenschwimmen nur noch bei Tag

Bei gutem Wetter bildeten sich zum Stundenschwimmen kleinere Schlangen, hier im Calauer Erlebnisbad. Der Zustand dürfte sich bei der abgespeckten Form verschärfen. Jede Kommune wird für sich Lösungen finden müssen. FOTO: Uwe Hegewald

Altdöbern/Calau/Vetschau/Luckau. Kommunen verständigen sich über eine abgespeckte Variante der Breitensportveranstaltung.

Im Jahr 2009 veranstaltete die Stadt Calau erstmals ein Stundenschwimmen. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Freibades. Luckau und Vetschau reihten sich ein, später folgten Finsterwalde, Großräschen, Forst sowie die Gemeinde Altdöbern.

Nach zehn Jahren kommunalen Kräftemessens präsentiert sich die wohl größte Schwimm-Breitensportveranstaltung im Land Brandenburg nun in abgespeckter Form. „Die neue Wettbewerbszeit für alle Kommunen beträgt zehn Stunden, von 8 bis 18 Uhr“, informiert Werner Suchner, Bürgermeister der Stadt Calau. Geht den Initiatoren etwa die Luft aus?

Suchner nennt den Grund der Neuausrichtung: Sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung des Spektakels seien nur durch den hohen Aufwand des hauptamtlichen Personals (Schwimmbadangestellte) möglich gewesen sowie vieler ehrenamtlicher Helfer (Ausleuchter, Zähler, Koordinatoren und so weiter). „Insbesondere bei schlechtem Wetter waren die Nachtstunden von wenigen Schwimmern gekennzeichnet. Das Personal musste dennoch vor Ort sein“, so das Stadtoberhaupt.

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