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„Im letzten Jahr haben mit Forst und Großräschen zwei Kommunen kurzfristig die Teilnahme abgesagt, weil sie die personelle Absicherung der Veranstaltung im eigenen Bad nicht gewährleisten konnten“, erinnert Werner Suchner. Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann folgt den Ausführungen seines Amtskollegen: „Eine Neuausrichtung war abzusehen. Das haben die Erfahrungen aus den zurückliegenden Jahren angekündigt“, sagt er. „Es ist nicht hilfreich, nachts vor leeren Schwimmbecken zu stehen und den Wettbewerb dadurch in Zweifel zu ziehen.“ Das Luckauer Freibad sei dafür bekannt, dass nachts und bei ungemütlicher Witterung ein kalter Wind über die Fläche weht.

Peter Winzer, Bürgermeister der Gemeinde Altdöbern, kann dem neuen Format positive wie auch negative Aspekte abgewinnen. „Dass der Wettbewerb bereits um 18 Uhr endet, finde ich gut. Zum Verkünden des Endstandes und der internen Preisverleihungen, weit nach 20 Uhr, waren nur noch wenige Leute im Freibad“, räumt er ein.

Was der Altdöberner bedauert, ist das komplette Wegfallen der nächtlichen Wettbewerbsstunden. „In der Nacht konnten wir fast immer alle Bahnen voll besetzten, was uns besonders stark gemacht hat. In einigen Jahren wurden wir von den großen Favoriten erst zur Mittagsstunde eingeholt“, begründet er.

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