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Baustelle

Tanks schweben in Kittlitz ein

18 Tonnen schwer und 16 Meter lang sind die vier Tanks, die mit dem Kran von den Tiefladern auf die Fundamente gesetzt worden sind. FOTO: LR / Daniel Preikschat

Kittlitz. Energieversorger Hoyer kommt mit Bau von Lkw-Tankstelle mit Betriebshof zügig voran.

Um ein Uhr in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fuhr der erste Schwertransporter in Bremen los. Zeitlich versetzt starteten drei weitere Lkw. Auf den Tiefladern 18 Tonnen schwere Stahlbehälter mit fast drei Meter Durchmesser und 16 Metern Länge. Das Ziel, das Gewerbegebiet, im Lübbenauer Ortsteil Kittlitz, erreichen die Brummis nacheinander ab 6 Uhr. Der Kran wartet schon, die Schwergewichte auf die Fundamente zu setzen.

Gegen Mittag bereits liegen die vier Tanks in trauter Eintracht nebeneinander. Exakt ausgerichtet ruhen sie mit ihren Stahlfüßen auf dem Beton. Sie sind das Herzstück der Lkw-Tankstelle des Energieversorgungsunternehmens Hoyer. Mit jeweils 100 000 Liter Diesel beziehungsweise Heizöl werden sie befüllt, so Hoyer-Bauleiter Jens Günther. Hinzu kommen ein 40 000-Liter Tank mit AdBlue und ein 30 000-Liter-Tank mit Vergaserkraftstoff, der bereits unterirdisch verbaut wurde. Die Tanks sind das Herzstück der neuen Lkw-Tankstelle gleich an der A 13. Der Kraftstoff kann an vier beidseitig befahrbaren Tankinseln abgezapft werden. Außerdem stehen den Brummi-Piloten Bistro, Sanitäranlagen und zehn Stellplätze zur Verfügung. Insgesamt rund 7000 Quadratmeter Fläche lässt Hoyer bebauen beziehungsweise pflastern. Die erworbene Fläche ist etwa doppelt so groß.

„Damit wir uns möglicherweise erweitern können“, so Hoyer-Niederlassungsleiter Carsten Leszczynski. Er hofft, dass die Anlage im Spätsommer oder Frühherbst in Betrieb genommen werden kann. 14 bis 15 Kollegen werden im Zweischicht-System von 5 Uhr bis 22 Uhr am Standort arbeiten. Das entsprechende Personal, unter anderem Fahrer und Verkäufer am liebsten aus der Region, suche man noch. Hoyer wird in Kittlitz nicht nur Lkw-Service bieten, sondern den Kraftstoff auch selbst mit eigenen Fahrzeugen anliefern. Daher wird in dem Gebäude auch ein Verkaufsbereich untergebracht und auf dem Areal außerdem ein Lager errichtet. Kunden seien erfahrungsgemäß vor allem Spediteure und Agrarbetriebe, auch größere Baustellen werden versorgt. In Nordsachsen und Südbrandenburg, zwischen Neiße und Elbe, werden die Hoyer-Mitarbeiter unterwegs sein.

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