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Chef der Tornitzer Schweineställe wehrt sich

„Wir benutzen nicht einen Krümel Antibiotika im Futter“

Mit Stacheldraht gesichert: Brandenburgs größter Schweinemastbetrieb im Vetschauer Ortsteil Tornitz. Die Anlage gerät immer wieder in die Kritik. FOTO: LR / Jan Augustin

Vetschau. Brandenburgs größter Mastbetrieb bei Vetschau sorgt seit Jahren für Streit. Die neueste Debatte dreht sich um den Einsatz von Antibiotika. Der Anlagenbetreiber ist stinksauer auf die Kritiker.

Eric Arts ist ein vielbeschäftigter Mann. Ihm gehören 18 Firmen mit mehr als 200 Mitarbeitern, sagt er. Eine davon ist die Bolart Schweineproduktionsanlagen GmbH im Vetschauer Ortsteil Tornitz. Dort ist er gemeinsam mit Marcus Bolder Geschäftsführer. Der mit einem Stacheldrahtzaun gesicherte Betrieb liegt mitten im Wald und grenzt an ein Trinkwasserschutzgebiet. Nirgends in Brandenburg werden mehr Schweine an einem Ort gehalten – derzeit laut Arts rund 40 000.

Mit dem gebürtigen Niederländer ins Gespräch zu kommen, ist schwer. Aber es klappt. Wenn er dann anfängt zu erzählen, fallen viele Kraftausdrücke. Ungerecht ins Licht gerückt sieht er sich von Journalisten und Tierschützern. Politiker der Grünen und Linken kommen gar nicht gut weg. „Sie verbreiten eine Lüge nach der anderen. Ich habe noch niemanden betrogen“, sagt er. Aktuell richtet sich sein Zorn gegen Vorwürfe und Verdächtigungen, sein Betrieb sei mitverantwortlich für die Verbreitung von antibiotikaresistenten Keimen.

Laut Anlagenbetreiber werden in Tornitz aktuell 40 000 Schweine gehalten. Dieses Bild von Ferkeln stammt nicht aus dem Betrieb bei Vetschau. FOTO: dpa / Jens Büttner
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