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Von diesen Rückkehrertagen profitiert auch Dieter Lubert, Geschäftsführer der Calauer Schrank und Gehäusebau GmbH sowie der Cam Montagetechnik GmbH mit insgesamt 200 Mitarbeitern am Standort Calau. Umgekehrt verweise er, etwa in Bewerbergesprächen, auf das Wohnungsangebot der WBC und das Bildungsangebot in der Stadt Calau mit ihren modernen Kindertagesstätten und Schulen.

Pfunde, mit denen das Unternehmen wuchern kann auf der Suche nach den immer begehrteren Fachkräften. Lubert sagte in der LR-vor-Ort-Diskussion ganz klar: „Wir sind froh, wenn wir auch künftig so viele Fachkräfte beschäftigen können wie gegenwärtig.“ Gern würde man aufstocken, doch es fehle schlicht an ausreichend guten Bewerbern. Defizite in den Kernfächern Deutsch und Mathe seien erschreckend.

Lehrerin Christiane Zeiger von der Grund- und Oberschule Calau fühlte sich da nicht angesprochen. Betont wurde vielmehr die gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Wirtschaft. Die stellvertretende Schulleiterin betreut auch das Projekt „Fit für die Ausbildung“. Calauer Schüler lernen heimische Wirtschaftsbetriebe kennen, machen dort Praktika, spielen Bewerbungsgespräche durch. Beim Calauer Unternehmerstammtisch ist die Schule ebenfalls vertreten, um den Kontakt in die Firmen zu pflegen. Erst kürzlich, so Christiane Zeiger, brachte eine Umfrage unter den Schülern interessante Ergebnisse: Viele von ihnen wollen später nicht ins Handwerk, sondern beispielsweise lieber in der Pflege oder im Dienstleistungsbereich tätig sein. Interessant gerade für Caleg-Chef Lubert: Vor allem im Internet sucht der Nachwuchs nach Ausbildungsangeboten.

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