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Wirtschaftsförderung

Gewerbesteuern steigen wieder an

Die Schälmühle Gebr. Kümmel + Co. in Vetschau ist eines der Wirtschaftsunternehmen, die für steigende Gewerbeeinnahmen in der Stadt sorgen. FOTO: cal / Preikschat

Vetschau. CDU-Ortsverband Vetschau setzt auf aktivere städtische Wirtschaftsförderung.

Die Anzahl der im Haupterwerb in Vetschau registrierten Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Waren Ende 2015 noch 527 Unternehmen registriert, waren es Ende 2016 schon 565 und Ende 2017 sogar 572 Unternehmen. Gegenwärtig sind 586 Unternehmen im Haupterwerb in Vetschau tätig. Das wurde unlängst beim Treffen des CDU-Ortsverbandes Vetschau in der Gaststätte „Spreewaldhof“ in Märkischheide bekanntgegeben.

Bei den Gesprächen, an denen neben der CDU-Landtagsabgeordneten Roswitha Schier sowie Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) weitere interessierte Bürger teilnahmen, konnte ein Anstieg an Gewerbesteuern vermeldet werden. „Wurden zwischen 2011 und 2014 zwischen 2,8 und 4,5 Millionen Euro Gewerbesteuern durch die Stadt vereinnahmt, waren es nach dem Weggang des Unternehmens Vattenfall deutlich weniger“, teilt Ortsverbandsvorsitzender Andreas Malik mit. Bekanntlich mussten in den Jahren 2015 und 2016 sogar partiell Gewerbesteuern zurückgezahlt werden, was zu einem erheblichen Einbruch führte. Ab 2017 sei aber wieder eine Konsolidierung des Gewerbesteueraufkommens zu verzeichnen, da im Jahr 2017 gemäß vorläufigem Jahresabschluss 1,74 Millionen Euro Gewerbesteuern vereinnahmt wurden und in diesem Jahr der Planansatz von 1,6 Millionen Euro voraussichtlich auf zwei Millionen Euro gesteigert werde.

„Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig das Unternehmertum in einer Stadt ist“, sagt Malik. Die städtische Wirtschaftsförderung müsse in diesem Zusammenhang deutlich aktiver werden, waren sich die Diskussionsteilnehmer einig. Verortet werden müsse diese in der städtischen Entwicklungsgesellschaft Vetschau mbH und dort mit ausreichend Personal ausgestattet werden. Eine gut entwickelte Infrastruktur sei außerdem unverzichtbar.

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