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60-Millionen-Euro-Investition

Bekenntnis zum Standort

Martin Zock, Geschäftsführer von Kaufland Logistik in Lübbenau (M.), Cathrin Gebhardt (3.v.r.), Geschäftsführerin Region Ost, und Bürgermeister Helmut Wenzel (2.v.r.) versenkten die Metallbox bei der Grundsteinlegung.FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau

Lübbenau. Kaufland legt in Lübbenau Grundstein für Frischehalle – und bekommt viel Lob dafür.

Carsten Enneper, im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg Abteilungsleiter, kam Donnerstag „besonders gern“ nach Lübbenau zur Grundsteinlegung für die neue Frischehalle von Kaufland Logistik. Ohne Fördermittel 60 Millionen Euro zu investieren, ist für ihn „ein eindrucksvolles Bekenntnis zum Standort“. Von „Nachhaltigkeit“ sprach der Besuch aus Potsdam, von einer Investition in die Wettbewerbsfähigkeit, aber eben auch in die Mitarbeiter, denen eine automatische Kommissionierungsanlage und ein neuer Bürotrakt, der in die Hallenstruktur integriert wird, die Arbeit erleichtern werden.

Cathrin Gebhardt, Leiterin Region Ost, nannte beeindruckende Zahlen und Fakten, die klar für die Standorttreue und die Investitionsbereitschaft von Kaufland sprechen: Im Dezember 1996 verließen im Lübbenauer Gewerbegebiet die ersten Lkw das Logistikzentrum, um 43 Märkte zu versorgen. Heute werden von Lübbenau aus 110 Millionen Kunden in 123 Märkten in Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt beliefert. Insgesamt 14 000 Kollegen werden in den Filialen, in Logistik und Verwaltung in der Region Ost beschäftigt.

Thema des Redebeitrags von Bürgermeister Helmut Wenzel (parteillos) war der „enorme Strukturwandel“, der sich im Gewerbegebiet der Spreewaldstadt gut verfolgen lasse. Waren einst im Kraftwerk Tausende Menschen beschäftigt, sei hier nun Kaufland Logistik größter Arbeitgeber. Gern wolle die Stadt Lübbenau auch weiterhin mit dem Unternehmen kooperativ zusammenarbeiten.

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