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Mit der Baugenehmigung rechnet Zock im März und mit dem Baubeginn im Mai. Es fehle dafür nur noch der Erschließungsvertrag mit der Stadt Lübbenau, der aus Sicht des Geschäftsführers aber unterschriftsreif ist. Festgeschrieben werden in dem Vertrag unter anderem auch die Kostenanteile von Kaufland Logistik und der Stadt für eine neue Regenentwässerung. Sie wird erforderlich, weil sich die Regenwasserabflussmenge aufgrund der Kaufland-Bauvorhaben deutlich erhöht und das alte Entwässerungssystem nicht mehr ausreichend ist. Außer der Halle wird noch ein Parkplatz gebaut für die Mitarbeiter mit 200 Stellflächen. Insgesamt hat Kaufland Logistik dann 300 000 Quadratmeter Fläche versiegelt. Eine Fläche ungefähr so groß wie 420 Fußballfelder. Auf dem Kaufland-Areal muss daher, um das Oberflächenwasser geregelt in die Dobra abzuleiten, ein fast 3300 Quadratmeter großes Auffangbecken und ein Kanal gebaut werden. Unmittelbar am Verteilzentrum soll das Oberflächenwasser dann ins Entwässerungssystem der Stadt Lübbenau eingespeist werden, erklärt Martin Zock.

Damit aber sind immer noch nicht alle aktuellen Bauvorhaben des Unternehmens genannt. In einem der Bestandsgebäude werde eine Etage eingebaut, die 130 Büroarbeitsplätze bieten wird für Kollegen, die bereits beschäftigt werden, so Zock. Verbessern sollen sich auch die Aufenthaltsbedingungen für die wartenden Lkw-Fahrer. Für sie wird am bestehenden Parkplatz ein Sanitärgebäude errichtet. Insgesamt, alle Vorhaben mit eingerechnet, investiere Kaufland Logistik am Standort Lübbenau rund 55 Millionen Euro. Es handelt sich immerhin aber auch um das zweitgrößte Verteilzentrum des Konzerns deutschlandweit, informiert der Geschäftführer und nennt Zahlen: Knapp 30 000 Artikel lagern ständig in den Hallen, in Hochregalen mit bis zu 25 Metern Höhe. Den Arbeitern stehen 550 Flurfördergeräte zur Verfügung, um die Paletten zwischen Regalen und Andockstationen für die Lkw hin- und her zu bewegen. 830 Lkw verschiedener Partner-Speditionen fahren zu Spitzenzeiten täglich das Verteilzentrum an, liefern Ware an oder holen sie ab. Beliefert werden im Osten Deutschlands 125 Märkte zwischen Wismar und Zittau. Auch für Wertstoffe, Plaste etwa oder Pappe, ist Kaufland Logistik in Lübbenau ein Umschlagplatz.

Bis zu 25 Meter ragen die Regale in die Höhe. Mit dem Flurfördergerät bewegt ein Arbeiter am Tag im Durchschnitt vier Tonnen Ware.FOTO: Daniel Preikschat / LR
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