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PNE Wind

Klar Schiff nach Windparkbau

Über den einstigen Schotterweg Buckower Ausbau hat PNE Wind eine drei Meter breite Asphaltschicht ziehen lassen. So kommen die Buckower nun auch bequemer zum Friedhof. Zufrieden zeigen sich PNE-Prokurist Jens Peters, Bauleiter Erich Vogel und Calaus Bürgermeister Werner Suchner (v. l.).FOTO: H. Kuschy

Buckow. Wiedergutmachung für die Buckower und die vielen Radfahrer auf dem Niederlausitz-Kreisel und dem Fürst-Pückler-Weg: Die PNE Wind, die den Windpark Calau II längst abgeschlossen hat, übergibt ihnen allen nun neu asphaltierte Wege. 160 000 Euro hat sich das Cuxhavener Unternehmen die Instandsetzung der Wege kosten lassen, die es als Zufahrten für den Bau des Windparks über ein Jahr lang benutzt hatte.

Führte zuvor nur ein Schotterweg von Buckow zum Friedhof und weiter in den Wald, so können sich die Einwohner jetzt über einen 600 Meter langen Asphaltweg freuen. Dieser Schotterweg war die Haupterschließungsstraße zur Errichtung der 15 Anlagen im Wald. Betroffen ist auch der rund drei Kilometer lange Weg zwischen Säritz und Mallenchen sowie nach Erpitz.

Auch wenn zwischen 22 und 6 Uhr transportiert wurde, wie PNE-Prokurist Jens Peters sagt, waren die Belastungen 2013/2014 für die Buckower erheblich. Viele Anrufe aus dem Ort habe es deswegen gegeben. "Doch wir wollten mit Absicht vorhandene Wege nutzen", sagt Calaus Bürgermeister Werner Suchner, um nicht noch mehr Wald beanspruchen zu müssen.

Denn der Windparkbau im Wald war seinerzeit besonders heftig umstritten. In diesem Gebiet war es der erste Windpark im Wald - heute stehen dort 26 Anlagen. Nach Angaben des Prokuristen seien die neuen 15 Anlagen von je 140 Metern Nabenhöhe mit einer Leistung von 46 Megawatt errichtet worden. Mit dem Strom könnten ihm zufolge 39 000 Vier-Personen-Haushalte im Jahr versorgt werden. Die Steckdose, an der dieser durch Wind erzeugte Strom bei Buckow ins Netz gelangt, haben die Cuxhavener in Saßleben gebaut. In diesem Umspannwerk wird der Strom eingespeist.

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