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Regionale Wirtschaft

Mit Mikroskop und Rüttelstopflanze

Reni Walter (2.v.l.) führte die Besucher am Tag der offenen Tür durch sämtliche Labore der SGL in Kittlitz. FOTO: LR / Daniel Preikschat

Kittlitz. Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft zeigt Gästen in Kittlitz breite Aufgaben-Palette.

Hochspezialisiert und trotzdem breit aufgestellt – diesen Eindruck mochten viele der rund 50 Gäste nach einem Firmenbesuch bei der SGL Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer mbH am Freitag in Kittlitz mit nach Hause genommen haben. An diesem Tag der offenen Tür gab das Unternehmen mit Vorträgen und einer exklusiven Führung durch das Laborgebäude Einblick in die Betriebsstruktur.

Möglich gewesen wären in dem Festzelt vor dem Laborgebäude im Kittlitzer Gewerbegebiet Fachvorträge gewesen über Rüttelstopf- und Fallgewichtsverdichtung, über Deponiesanierung und Landschaftbau, Forstwirtschaft und Rekultivierung. Denn all diese Leistungen erbringt das Unternehmen mit seinen derzeit 180 Mitarbeitern an den Standorten Lauchhammer und Kittlitz und erwirtschaftet jährlich stabil rund 20 Millionen Euro Umsatz, so Michael Sachs.

Der Geschäftsführer und seine Kollegen luden dann jedoch Referenten ein, die über Biosphärenreservat und Bergbaufolgelandschaften sprachen, über Risiken und Chancen bei der Umwandlung von Restseen zu Seenlandschaften, über apparative Analytik sowie über die Kalkbehandlung der Seen. Hier kooperiert SGL mit der BGD Ecosax GmbH in Dresden, bei der Kai-Uwe Ulrich beschäftigt ist. Der Fachmann gab Einblick in die ebenso akribisch geplante wie auch durchgeführte Bekalkung von acht Seen im Lausitzer Revier, die alle noch zu niedrige PH-Werte haben. Zig Einflussgrößen wie Säureeintrag, Seevolumen, Zuflüsse oder geologische Formation machen jeden See zum „Individuum“ und die Bekalkung zur Herausforderung.

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