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Beliefert werden im Grunde sämtliche Großdiscounter und auch Baumärkte im In- und Ausland mit den Flüssigprodukten. Am gängigsten seien die fünf Liter Frostschutzflaschen, die vermutlich jeder im Haushalt für seine Autoscheiben zur Verfügung hat. Für Temperaturen bis zu Minus 60 Grad ist das Konzentrat ausgelegt, wird aber in Deutschland meistens in Verdünnung bis etwa Minus 20 Grad am häufigsten verkauft. Die Geschäftsleitung führt aktuell Gespräche mit der Automobilindustrie, um künftig noch größere Mengen absetzen zu können. „Wir stellen das AdBlue selber her und wollen nichts zukaufen“, betont Julian Pflug. Schon jetzt gibt es neben einem großen Anlieferbereich zahlreiche Lagerkapazitäten und Hallen für Etikettierung und Kartonagen.

Die Walter Schmidt Chemie GmbH verfügt heute in Vetschau über einen Produktionsstandort mit 20 000 Quadratmetern überdachter Lagerfläche und einem angeschlossenem Distributionszentrum, einen eigenen Gleisanschluss sowie eine Lagerkapazität für Flüssigprodukte von 5 000 000 Litern.

Am Kurfürstendamm in Berlin befindet sich die gesamte Verwaltung der Firmengruppe. Seit 1966 werden alle Leistungen rund um den Handel und die Logistik vom Unternehmensgründer Walter Schmidt und seinem Sohn Marco Schmidt gesteuert. Auch in Polen gibt es seit 38 Jahren eine Niederlassung. Das spiegelt sich auch in Vetschau wider: Rund 35 Prozent der Belegschaft kommen inzwischen aus dem Nachbarland.

Die ersten installierten neuen Tanks für AdBlue in Vetschau. Zielstellung ist die Produktion von einer Million Liter pro Tag.FOTO: Rüdiger Hofmann
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