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„Schiff ahoi!“ im Hafen Großräschen: Fahrgastschiff braucht noch den TÜV

35 Mann für Schiffs-Abnahme an Bord

Das Wechseln der Seite, von Backbord nach Steuerbord, gehörte mit zum Test in der Barkasse, die am Großräschener See einen neuen Heimathafen gefunden hat. Der vom Kochelsee in Bayern stammende Schiffs-Oldtimer neigte sich zur Seite, erfüllte aber mit Bravour alle Normen. Der Jungfernfahrt steht nichts mehr im Wege - vorausgesetzt es geht jetzt schnell mit der Zulassung. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche

Großräschen. Belastungs-Test bestanden: Barkasse im Großräschener Hafen trägt ohne Schlagseite sicher alle Passagiere.

Eine Seefahrt, die ist lustig. Das wissen die 35 Statisten natürlich, die am Mittwoch, Punkt 10 Uhr, zum Großräschener Hafen strömen. Ohne Schwimmweste, aber bestens gelaunt, wollen sie allesamt an Bord des Schiffs-Oldtimers, der seit Anfang September gut vertäut im Großräschener Hafen liegt.

Rauf aufs altehrwürdige Ausflugsschiff vom türkisblauen Kochelsee in Bayern ja - allerdings nicht zum Vergnügen. Die Passagiere kommen, um am so genannten Krängungstest des Schiffes teilzunehmen. Nur wenn der anstandslos bestanden wird, kann das noch namenlose Großräschener Schiff seine Zulassung gemäß der Brandenburger Schifffahrts-Verordnung bekommen und möglichst bald zur Jungfernfahrt in See stechen.

Der Sachverständige Hans-Ulrich Förster misst akribisch jeden Zentimeter der Schlagseite. Die gesammelten Daten gehen jetzt zur Schifffahrtskommission nach Hoppegarten zur Beurteilung. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche
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