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Experten kritisieren Platzierung der Radwege

Radfahrer leben weiter gefährlich

Für Radfahrer sind vor allem Wege an viel befahrenen Straßen gefährlich. In Großräschen war eine Schülerin (13) mit einem Lkw kollidiert. FOTO: Steffen Rasche

Senftenberg. In Brandenburg nehmen schwere Unfälle mit Fahrradfahrern zu. Dabei hat das Land viel Geld für den Bau von Radwegen ausgegeben. Doch laut Experten sind die Strecken für Radler oft falsch platziert.

Fahrräder halten auch die Ordnungshüter auf Trab. Schwere Unfälle mit beteiligten Radfahrern nehmen zu. Dabei sind in den vergangenen 20 Jahren in Brandenburg allein an Bundes- und Landesstraßen 215 Millionen Euro in Radwege investiert worden. 2000 Kilometer straßenbegleitende Radwege sollen die Verkehrssicherheit für Radfahrer auf Schul- und Arbeitswegen verbessern. Experten sagen: Das ist nicht der richtige Weg.

Im laufenden Jahr sind bisher fünf Radfahrer im Senftenberger Stadtgebiet bei Unfällen schwer verletzt worden. Im Jahr 2018 waren es 15. Die Anzahl der verunfallten Radler, die mit leichten Blessuren davongekommen sind, hält sich im Vergleich zum Vorjahr bis Mai die Waage.

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