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Rutschungsgefahr

Badestrand Großkoschen am Senftenberger See gesperrt

Michael Kiraly, der Inhaber und Betreiber des Wassersportparks in Großkoschendes Senftenberger Sees, kann es nicht fassen: Der Strand ist am Freitagnachmittag überraschend gesperrt worden. Er muss seine genehmigte Anlage wegen Rutschungsgefahr abbauen lassen. FOTO: Rasche Steffen / STEFFEN RASCHE

Senftenberg/Großkoschen . Der Badestrand Großkoschen am Senftenberger See (Oberspreewald-Lausitz) ist am Freitagnachmittag gesperrt worden. Völlig überraschend. Ein Sachverständiger für Geotechnik, der die Uferböschung des Badegewässers untersucht hatte, hat Alarm geschlagen. Für den Betreiber des neuen Wassersportparks geht es um die Existenz.

Der Aktiv-Badestrand Großkoschen am Senftenberger See ist gesperrt. Michael Kiraly, der Eigentümer und Betreiber des Wassersportparkes, versteht die Welt nicht mehr. Für den Rückkehrer, der einen guten Job aufgegeben und sich in der alten Heimat selbstständig gemacht hat, geht es um die Existenz. Und die Badegäste sind enttäuscht.

Ein Sachverständiger für Geotechnik, der die Uferböschung des Senftenberger Sees untersucht hatte, hat Alarm geschlagen. Die schwimmenden Elemente des erst vor wenigen Wochen eröffneten Wassersportparkes sind am Großkoschener Ufer des Senftenberger Sees mit Seilen an 70 stahlbewehrten Beton-Ankern befestigt. Diese liegen dem Sachverständigen zufolge auf einem gekippten Uferbereich des Sees, der unter diesen erschwerten Bedingungen ins Rutschen geraten könne. Uwe Sell, der Abteilungsleiter für Braunkohletagebaue im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) Brandenburg, hat deshalb „vorsorglich“ die ordnungsrechtliche Reißleine gezogen.

Der Großkoschener Strand wurde im Bereich des neuen Wassersportparkes am Freitagnachmittag überraschend gesperrt. FOTO: Rasche Steffen / STEFFEN RASCHE
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