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Dürrejahr 2019

Lausitzer setzen auf Trockenpflanzen

Diese Birke am Ortsausgang Nardt hat bereits im August alle Blätter abgeworfen. Erik Bartmann (23), Revierförster aus Bernsdorf und Elsterheide: „Ungewiss, ob sie nächstes Jahr nochmal treibt.“ FOTO: LR / Rita Seyfert

Hoyerswerda/Senftenberg. Der Wald leidet unter der anhaltenden Dürre. Auch den kommunalen Grünanlagen bereitet die Trockenheit Probleme. Die sie mit unterschiedlichen Methoden beheben wollen.

Kaum Regen seit Wochen. Die anhaltende Trockenheit greift die Bäume massiv an. Vor allem Laubbäume erliegen dem Dürrestreß. So fällte der Landkreis an der B96 zwischen Lauta und Lauta Dorf erst vor wenigen Wochen aus Sicherheitsgründen etwa 20 morsche Robinien.

Selbst die heimische Kiefer schwächelt flächendeckend. Erik Bartmann (23), Revierförster in Bernsdorf und Elsterheide: „Das Problem ist nicht nur die Trockenheit“, sagt er. Alles begann mit Orkantief „Friederike“ im Januar 2018. Die schweren Sturmböen brachen Kronen ab und warfen ganze Bäume um. Hinzu kommt die Dürre, und zwar jetzt das zweite Jahr in Folge.

Bäume kämpfen gegen Trockenheit und Ungeziefer

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