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In der diesjährigen Geschichte möchte die jüngste Nixe die Welt der Menschen kennenlernen, doch darf sie durch die strengen Auflagen ihres Vaters nicht nach draußen. Erst wenn sie ihr Fischkleid ablegt, verwandelt sie sich in einen Menschen.

  Ein verzogener Bengel, der aus der Stadt zu Besuch im Gutshaus ist, findet Gefallen an der jungen Nixe und möchte ihr gern die Stadt zeigen. In ihrem Eifer sagt die junge Nixe ja und wird in der Nacht entführt. Einwohner und Bedienstete des Gutshauses machen sich nun auf, um die Nixe im Stadtschloss zu befreien.

Bei mehr als 50 Schwarzbacher Akteuren, wobei Kinder und Jugendliche den größten Teil ausmachen, ist die Akustik relativ schwierig. Die Schwarzbacher bedienen sich moderner Technik. „Fünf bis sechs Darsteller können wir mit Heatsets ausrüsten, um sie gut zu hören. Bei 50 Leuten ist es nicht machbar. Deshalb haben alle Akteure ihre Texte auf Band gesprochen und wir haben sie dann schließlich zusammengeschnitten. Das schwierige an der Aufführung ist dann jedoch, den eigenen Text in der selben Geschwindigkeit zu sprechen wie auf dem Band“, erklart Regisseur Fiedler.
Nach gut 90 Minuten ist sicher: Eswar wieder eine gelungene Veranstaltung. „Wir sind zum 3. Mal dabei und finden die Aufführung super. Das Ambiente und die Atmosphäre hier in Schwarzbach sind einzigartig, auch wenn es regnet“, sagte Angelika Noack. Die Lipsaerin ist mit ihren Mann und weiteren Freunden extra nach Schwarzbach zur Aufführung gekommen. Mit den Jahren wurden sie wahre Fans des Theaters.
Zum zweiten Mal ist Birgit Claus dabei. „Ich wurde im vorigen Jahr von einer Bekannten mit hergenommen. Nach der damaligen Aufführung habe ich es nicht bereut, mitgegangen zu sein. Da es mir so gut gefiel, musste ich es meiner  Freundin Yvonne Krüger empfehlen und mit ihr heute hierher gehen. Wir finden es toll, das sich Leute finden zum  Theaterspielen. Selber hätten wir den Mut nicht dazu, schauen es uns aber, wenn es im nächsten Jahr wieder klappt, erneut an“, sagt die Schipkauerin.

(sam)
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