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Von Bayern in die Lausitz

Gästeschiff legt in Großräschen an

Neben schwimmenden Bootsanlegern ist am Montag auch das zukünftige Fahrgastschiff in den Großräschener Stadthafen gehoben worden. FOTO: Steffen Rasche

Großräschen. Von Bayern in die Lausitz: Die altehrwürdige „MS Herzogstand“ hat einen neuen Hafen gefunden.

Nach langer und beschwerlicher Reise hat das künftige Fahrgastschiff für den Großräschener See am Montag in seinem neuen Heimathafen angelegt. Ein Spezialkran hievte das Boot und die ersten schwimmenden Anleger am Vormittag in das noch einsame ­Becken. Wann das Schiff zur richtigen Jungfernfahrt in See stechen kann, ist allerdings noch ungewiss. Jörg Gabbert von der Lausitzer Unternehmensgruppe BUG als Eigentümer des Bootes und Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) hoffen auf einen möglichst zeitnahen Termin. „Das Schiff ist startklar“, sagt Jörg Gabbert.

Nur: Für die ersten Rundfahrten auf dem fast fertig gefluteten Großräschener See benötigt er eine Sondergenehmigung von der Wasserbehörde des Oberspreewald-Lausitz-Kreises. Und die lässt trotz Antragstellung vor einigen Monaten noch immer auf sich warten, bestätigt Bürgermeister Zenker. Bis Ende Oktober hätte er den vielen Reisegruppen gern dieses Angebot unterbreitet. Aber selbst, wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappen sollte, hofft das Stadtoberhaupt auf einen positiven Effekt. Spätestens im nächsten Jahr erwartet Zenker den „Durchbruch“, wenn der komplette See für den Bootsverkehr freigegeben werden soll. „Der See ist ein beliebtes Besucherziel. Das Schiff ist eine gute Werbung“, sagt das Stadtoberhaupt.

Jahrzehntelang drehte die „MS Herzogstand“ ihre Runden auf dem Kochelsee in Bayern. Nun liegt sie im Stadthafen des Großräschener Sees und wartet auf ihre Jungfernfahrt. FOTO: Stadt Großräschen / BUG
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