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Drachenfest in Großräschen

Fanfarenzug spielt auf EM-Erfolgswoge

Mit der Ausrichtung der Fanfaronade 2017 liegt ein lokaler Höhepunkt des Großräschener Fanfarenzuges erst zwei Jahre zurück. Am 7. und 8. September sind die musizierenden Botschafter der Seestadt beim 23. Drachenfest abermals auf heimischem Terrain zu erleben. FOTO: Uwe Hegewald

Großräschen. Der städtische Klangkörper startet an diesem Wochenende mit dem Drachenfest-Programm in die neue Saison.

„Wir sind wieder auf dem Heimweg in die Seestadt Großräschen. Unsere Delegation hat bei den Rasteder Musiktagen (Europameisterschaft) in den Showfinals und in der Marsch- & Standspielwertung jeweils eine Silbermedaille erringen können“, hat kürzlich eine Info der Musiker über Facebook gelautet. „Für uns alle war das ein unvergessliches Erlebnis“, fasst der Vorstandsvorsitzende Benjamin Seidemann die Momente in der Niedersächsischen Musik-Metropole zusammen.

3200 Teilnehmer in 70 Formationen aus sieben Ländern gaben sich zu den 64. Rasteder Musiktagen ein Stelldichein – und der Großräschener Fanfarenzug mittendrin. Die Hände, Trommelstöcke oder Fanfaren in den Schoß legen, kommt den Musikern jedoch nicht in den Sinn. „Im September beginnt für uns die neue Saison. Die Teilnahme am Drachenfest bildet dabei eine der Auftakt-Veranstaltungen“, sagt Benjamin Seidemann. Dem Ensemble ist zudem die Ehre zuteil geworden, das Drachenfest musikalisch zu rahmen. „Am Samstag (13 Uhr) werden unsere Kinder gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Zenker das Volksfest eröffnen. Am Sonntag (17.30 Uhr) bittet der große Kader zum Abschlusskonzert“, so der Vorsitzende.

Zuhörer dürfen sich auf das aktuelle Programm freuen, mit dem der Fanfarenzug in Rastede so erfolgreich aufspielte. Allesamt Eigenkompositionen aus der Feder des musikalischen, künstlerischen und choreografischen Ideengebers Marcel Friedrich. „Macht Musik zum Erlebnis“ heißt der Slogan der Fanfaren, mit dem sie ständig auf Mitgliedersuche gehen – auch im Rahmen des Drachenfestes. „Im Autohaus Rauhut sind wir an beiden Tagen mit einem Instrumentenstand vertreten, an dem Interessierte einmal ausprobieren können, welche Instrumente ihnen liegen“, kündigt Seidemann an.

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