ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Hohe Hürden für Abriss

Ende Juni gibt es Entscheidung zum Blauen Wunder

Denkmalschützer Matthias Baxmann sagt, dass die Hürden für die Aufhebung als Denkmal brandenburgweit sehr hoch seien. Das gelte auch für den Bagger am Lausitzring. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE

Hörlitz. Voraussichtlich noch im Juni werden die Brandenburger Denkmalschützer über das Schicksal des Blauen Wunders vom Lausitzring entscheiden. Dabei geht es um die Aufhebung als Denkmal des früheren Schaufelradbaggers. Denkmalschützer sehen hohe Hürden für den Abriss.

Die drei Kommunen Schipkau, Senftenberg und Großräschen als Eigentümergemeinschaft wollen weiterhin die Aufhebung des Denkmalschutzes für den ehemaligen Braunkohle-Schaufelradbagger 1473. Sie haben einen entsprechenden Antrag eingereicht. „Das Papier auf Löschung aus dem Denkmalsverzeichnis liegt uns vor“, bestätigt Dr. Matthias Baxmann vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Er stellt klar, dass die Hürden für ein solches Prozedere sehr hoch seien. Zudem hätten die Eigentümer bislang keinen Abbruchantrag gestellt. Baxmann sagt, dass es in Brandenburg immer wieder Auseinandersetzungen über den dauerhaften Erhalt von Industriedenkmälern gebe. Konkrete Beispiele will er indes keine nennen.

top