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Lausitzer Seenland

Hunde belästigen Badegäste

Im Lausitzer Seenland herrscht an den Badestränden Hundeverbot. Die Vierbeiner sind nur an separat gekennzeichneten Stränden erlaubt. FOTO: Richter-Zippack

Senftenberg. Vierbeiner an öffentlichen Badestellen sind in Senftenberg ein Ärgernis. Deshalb kontrollieren die Behörden. Auch Hausverbote sind nicht ausgeschlossen.

Das Wetter ist sonnig, die Temperaturen liegen knapp unter der 30-Grad-Marke. Der Großkoschener Seestrand ist gut gefüllt. Am frühen Abend kreuzen plötzlich mehrere Männer mit ihren großen Hunden auf. Die Tiere sind nicht angeleint und rennen quer durch die Badegäste ins Wasser. Badegäste, die die Männer darauf ansprechen, erhalten eigenen Recherchen zufolge eine freche Antwort.

In der Tat sind Hunde an Badestränden ein Problem, sagen Stadt Senftenberg und Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB). „Vereinzelt erreichen uns Hinweise von Bürgern, die sich über Hunde am Strand beschweren. Besonders die Zeiträume am späten Nachmittag und frühen Abend werden von Hundehaltern genutzt, um an den als Badestrände gekennzeichneten Abschnitten mit den Tieren zu baden. In den frühen Morgenstunden werden zudem die Badestrände als Hundeauslaufplatz genutzt“, berichtet LSB-Sprecherin Dana Hüttner aus dem Alltag.

Dabei wird die Problematik vom Gesetzgeber klar geregelt. In der Brandenburgischen Hundehalterverordnung steht, dass das Mitführen von Hunden auf ausgeschilderten Liegewiesen und an gekennzeichneten öffentlichen Badestellen verboten ist. „Auch in der Strand- und Badeordnung vom Senftenberger See ist dies nochmals verankert“, erklärt Dana Hüttner. Bei Missachtung gibt es ein Bußgeld beziehungsweise Vor-Ort-Feststellungen durch den Zweckverband, das Senftenberger Ordnungsamt und die Polizei.  Auch Hausverbote wurden vereinzelt schon ausgesprochen.

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