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Versteigerung in Senftenberg

Rollator zum Schnäppchenpreis

Insgesamt 76 Fahrräder sollten während der Versteigerung auf dem Senftenberger Markt an den Mann gebracht werden. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Senftenberg. Auf dem Senftenberger Marktplatz sind am Wochenende „besitzerlose Fundsachen“ unter den Hammer gekommen. Dabei gab’s eine Premiere. Zum ersten Mal war nämlich ein Rollator dabei. Ein Rekordgebot gab es für ihn aber nicht.

Werner Schober hat allen Grund zur Freude: Soeben hat der 83-Jährige einen Rollator erworben. Allerdings nicht im Fachgeschäft für teures Geld, sondern auf dem Senftenberger Markt für ganze sechs Euro. Schober ist einziger Bieter für die Gehhilfe. „Der Rollator ist nicht für mich, sondern für meine Frau. Ich selbst fahre noch Auto“, stellt der rüstig wirkende Senftenberger klar.

Den Rollator hat Auktionator und Stadtsprecher Andreas Groebe versteigert. Darüber hinaus will Groebe weitere zwei Rollatoren, zudem 76 Fahrräder und einen Fahrradanhänger, unter das Volk bringen. „Die Exponate stammen aus unserem Fundbüro. Mitarbeiter der Stadt haben sie in den vergangenen drei Jahren im Empfang genommen und verwahrt“, berichtet Groebe. Wo genau die Fahrräder und insbesondere die Rollatoren aufgefunden worden waren, kann Anja Anders vom Fundbüro indes nicht mehr sagen. Nur so viel: „Die Gehhilfen standen in der Kernstadt über längere Zeit unangeschlossen herum, bevor sie ins Fundbüro kamen. Die jeweiligen Besitzer haben sich bis zum heutigen Tag nicht gemeldet.“

Florian Schmidt aus Woschkow hat sowohl das Fahrrad als auch den Anhänger für insgesamt gut 100 Euro ersteigert. FOTO: Torsten Richter-Zippack
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