ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Bergbausanierung

„Klara“ bekalkt jetzt den Großräschener See

Am 2. September 2016 war die "Klara" zur Jungfernfahrt auf dem Partwitzer See unterwegs. Jetzt wird das LMBV-Schiff den Großräschener See bekalken. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Großräschen. Mit knapp 1100 Tonnen Kalk soll in den nächsten Wochen die Wasserqualität stabilisiert werden.

In den kommenden Tagen wird ein Schwerlasttransport durch das Lausitzer Seenland rollen. Er bringt das Sanierungsschiff „Klara“ zum Großräschener See. Im Restloch des Tagebaus Meuro soll das Wasserfahrzeug voraussichtlich 1075 Tonnen Kalk ausbringen, kündigt Uwe Steinhuber von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) an.

Die LMBV ist für die Bewirtschaftung der Tagebauseen zuständig. Die „Klara“ wird vom erst vor wenigen Tagen eingeweihten Hafen der IBA-Stadt ihren Dienst versehen. Bislang war das Schiff auf dem Partwitzer See im Einsatz, im vergangenen Winter auch auf dem Senftenberger See. Die Indienststellung erfolgte bereits im Spätsommer 2016.

Ziel sei es, die Wasserqualität im Großräschener See dauerhaft zu sichern. Derzeit beläuft sich der pH-Wert des Wassers mit 7,1 im neutralen Bereich. Ohne entsprechende Behandlung wäre das Gewässer sehr sauer und damit lebensfeindlich. Nach Angaben des Großräschener Bürgermeisters Thomas Zenker (SPD) leben im Großräschener See inzwischen bereits Fische.

top