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Fest steht nach dem Abschluss auf jeden Fall: 1976 Besucher haben sich die Theaternächte gegönnt. Sie sind nicht nur aus Senftenberg und der Umgebung gekommen, sondern auch aus Berlin, Dresden, Leipzig oder weiter her. „Ich habe in vielen Gesprächen die Anerkennung dafür erfahren, was unser kleines Haus auf die Beine stellt“, berichtet Verwaltungschefin Christa Mahl. Besonders der Aufwand für Bühnenbild, Kostüme, für die Umfeldgestaltung wie beispielsweise den aufgebauten Wald zur Begrüßung oder die unterschiedlichen und bis ins kleinste Detail liebevollen Ausstattungen von Foyer und zu Gasträumen umfunktionierten Bühnen-Räumen seien von vielen Gästen mit Erstaunen wahrgenommen und gewürdigt worden.

Allerdings haben Glückauf-Feste und Spektakel in der Vergangenheit durchaus auch schon 3000 oder wie bei „Jedermann“ 2011 gar über 4600 Besucher gesehen. Und auch in der überregionalen öffentlichen Theaterkritik sind Senftenberger Premieren und besonders die Spielzeit-Auftakte schon deutlicher zur Kenntnis genommen worden. Zwar haben es zeitgleiche Premieren an großen Häusern wie beispielsweise in Dresden und Cottbus den Senftenbergern nicht leicht gemacht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dennoch waren auch die eigenen Werbetrommeln wohl etwas zaghaft gerührt worden. Schade auch, dass es nicht gelungen ist, für die traditionelle Studenten-Vorstellung Interessenten zu finden und sie ausfallen musste.  Mit knapp 75 Prozent Auslastung bleibt das Spektakel dennoch im Schnitt des Jahres-Auslastungsgrades kleinerer und mittlerer Theater.

Auf jeden Fall, so Christa Mahl und Katja Stoppa, ist nach dem Spektakel  vor dem Spektakel: Auch 2018 soll die Spielzeit wieder mit dem traditionellen Theaterfest eröffnet werden. „Es ist so fest in der Region verankert, dass es die Leute schon immer mit Spannung erwarten“, sagt die Verwaltungschefin. „Und das nächste soll noch zauberhafter werden“, verspricht die Chefdramaturgin, will aber nicht mehr verraten.

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